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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 32 c

Der Geist verfiel mit seinen eigenen Princi-pien in Liebe: cs ward Mischung Anfang derSchöpfung aller Dinge!"*) Mich dünkt, wirhaben in der ägyptischen Mythologie diese Urerzeu-gung durch Liebe und Begierde, im männ-lichen und weiblichen Urgründe derSchöpfung

PHthas und Neitha!"

Und ihrem Erstgebornen, PHan es, demKinde der Liebe!"

genug gesehen.

Der Geist erkannte noch seine ei-gene Schöpfung nicht," das ist noch immer,wie es die ägyptische Mythologie nannte, Nachtund Geist brüteten auf dem großen gestaltlosen Ei-dunkel Himmel und Erde war noch in einander,der Nachtgeist webte und Phanes war noch nicht da!

Aus diesem Brüten, dieser Ver-bindung des Geistes, ward Mor;Schlamm, Wassersäule und Mi-

schungaus der alleSamen der Scho-pfung kamen" und siehe! wieder bis aufWort und Name

die ägyptische Mout, Mot, Buto."

Das Wort heißt im ägyptischen auch Schlamm,'oder vielmehrWa sse rfcu c hte, in der Sameder Fruchtbarkeit liegt" und seine Göttinnichts als die personisicirte Idee all dieser Attri-

*) Kumberlandä Sanchun. S. 2.

Herders Werke z. Net. ». Theos. V. sk