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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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Aelteste Urkunde

hatte, ist nichts Wunderbares; daß alle aber wie-derum in dem Einen Namen Osiris lagen, undsich als Strahlen umhcrbreiten *): daß also derEine Name Alles und eben nur die Worte der Ur-kundegroßes Licht am Himmel! König und Herr-scher des Tages, zu geben Zeichen, Zeiten, Tageund Jahre" mahlet! Daß die ägyptischen Sinn-bilder nun unter Allem andern eben das mahlenSccvter und Auge!" das ist schon mehr. Undendlich daß die Sonne eben in der großen Schö-pfungsmitte worden: der König des Himmelswar die Geburt Phthas und Neitha:oder nach einer andern Sage: Vulkan (Phthas,dem Weltschöpfer) folgten Saturnus und feineSchwester Rhea (Himmel und Erde), die denn Osi-ris und Isis, (Sonne und Mond) gebaren, undihnen ward die Herrschaft der Welt. So heißt dieSage und ihr Symbol wäre doch nichts als

in Ordnung: der Umstand ist nicht meine Dichtung.

Ferner. Die Parallele Oben und Unten,Himmel und Erde geht durch den Bau derganzen aegyptischen Mythologie, wie der asiatischenNationen. Sie wird nachher das Sinnbild derKräfte und Wirkungen, Manns und Weibes, desUnsichtbaren und Anschaulichen, ganz im Geist derUrkunde. Beinahe von jedem Gott und Wesenpaaren sich Namen und Beziehungen der Höhe

*) S. Jablonski U. II. L. I.

Phthas

Saturn, RheaOsiris

Licht

Himmel, ErdeSonne