Aelteste Urkunde
lesen und verstanden werden können. — Ihm wa-ren Bücher bekannt, wo Namen ausgelöscht werdenkonnten: er schrieb selbst seine Bücher, wenigstensseine positiven Gesetze „Worte Gottes an Moses! "daß sie vorgelesen und in die Bundesladc verwahrtwerden konnten — unter den Priestern also wardie Buchstabenschrift, eine lausige und lange vorer-sundene Sache. Im Buche Hiob kommen allerleiArten der Aufzeichnung „in ein Buch! mit Grif-feln in Bleitafeln ! endlich in Felsen ! " als bekanntvor: an den phönicischcn KadmuS und seine Kolo-nien nicht zu denken, die er schon beinahe um ebendie Zeit absetzte — das ist Augenschein! und eswäre unbegreiflich, wie Jemand Moses die Erfin-dung der Buchstaben anders, als aus heiligemTraume, (wie Huct ihn in Alles verwandelte) zu-schreiben können, wenn — wir nicht später auf dieUrsache des Jrrkhums kommen dürften.
Nun die Verfassung dieser Hieroglyphe zu ei-ner so buchstabcn - und schriftreichen Zeit ? — istsnicht als ob ein nacktes Adam - und Eva - Paar,nur noch mit dem ersten Umwurfe von Fellen oderden Schürzen ihrer Feigenblätter bekleidet, in dieTänze ums goldene Kalb, „aus lauter Ohrringengemacht," erschiene, oder sich zwischen den wohl-geklcideten Priester Aron und seine Söhne stellte?Menschlich zu rechnen, welche Mühe und Kunstdies Stück also auszudenken, zusammen zu ordnenund zu entwickeln! an sieben Punkte zu fassen,die abstechen zu lassen, in Idiotismen und Wort-spiele zu verfassen! eine Figur von sieben Bildern,wo Alles aufs Andere nennet, weiset, rufet — mit