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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 169

wiß Schwärmerei denn hals nicht auch etwa«in Schwärmer behauptet?

Und wenn das höchste Götter- und Wunder-werk offenbar auf den Segen der Ausbreitung,der Fortpflanzung fallt welch ewiges Wun-der- und Schöpfergeheimniß ists auch für alle Phi-losophie, daß ein Geschöpf seines Gleichen,eine lebendige Schöpfung nach seinem Bilde, einGottcsbild erzeuge!

Und wenn sich hierauf doch Alles, Dauer,Gesundheit u n d G l ü c ks el ig k ei t des mensch-lichen Geschlechts, unendlich mehr Seiten und Zu-falle unserer Denkart, Religion, Moral, väterli-cher und mütterlicher Pflichten und äußerlicher Zu-stande, als man in einer dahingegebenen Blindheitglaubt, beziehen, stützen und umwcnden

Und wenn eben dies die Drte sind, wo jetztdie Menschheir am meisten leidet Menschheit!heiliges und entweiheres Bild Gottes! geschwächterund zerrissener Inbegriff aller Schöpfung! Tempel,in dem und an dem sich die Gottheit zuerst undnach Wunder-Zeichen und Propheten zuletzt zuoffenbaren würdigte durch den Sohn! denAbglanz der Herrlichkeit Gottes! den Ein - undErstgebornen, durch und in dem Welten verfassetworden! den zweiten Adam! 0 Menschheit, wassolltest du sepn und was bist du geworden?