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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. i§5

rmd die ganze Schöpfung: langweilet und vereckeltGebet und Religion: verwüstet die Seele nu einemhohlen Kruge, in dem Zeitlebens ein feierliches,vielleicht grauliches Nichts schallet! Wir nennendie Zustande geistlich, spirituell: ob aber

etwas ungeistiger, gcistverwüstender seyn könnte?Opium der Seele, und sie träumt nicht einmallieblich!

Erster heiliger Sabbatb Gottes.welch andere Andacht und Religion! Gott in derNatur zu sehen: schaffend, wirkend!Nicht in mystischen Gefühlen sich mittheilenddunkel traurig in der ganzen heitern Naturallsegnend. Sprach und es ward! machte und esward glücklich! ohne alle Ringungen und Zwischen-kampfe. Menschheit! kein ödes Predigtwesen meta-physischer Gedanken, unbestimmter Pflichten BildGottes zu walten, welch anderer Religionsgeist'webtin dieser Zeit! hier in dem großen Tempel Gottes,Natur, Himmel und Erde! voll freudigmuthigcrGlückseligkeit regender Geschöpfe da ist Gott!da wollen wir

anbeten und knien und niederfallen vor dem Herrn,der uns gemacht hat;

Er ist der Herr und wir das Bolk seiner Hand!

Glückselige Schaafe seiner Weide!

Gott, der die Welt gemacht hat und alles wasdarinnen ist, sintemal er ein Herr ist Himmelsund der Erden, wohnet er nicht in Tempeln mitHänden gemacht: Sein wird auch nicht gepflegctvon Menschenhänden, als der Jemands bedürfte,Herders Werke». Rel. u. Theot. V, K