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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
Entstehung
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des Menschengeschlechts.

die also wechsclsweise in einander flössen, sich bilde-ten und halfen. Wenn das Wort zum Himmelentflohen war, konnre ers aus der generischen Sym-bole lernen: oder wie konnts vielmehr entfliehen,

da auch die Sprache selbst, wie die Ansicht der Ge-schöpfe, sich gleichsam erzeugte und gebar. Wie Him-mel aus Wasser, so auch das Wort, Schall undZeichen. Wie sich Himmel und Erde verhielten, soWort, Schall und Zeichen: so die Abtrennung derReiche, die Entstehung der Lichter das Denkbildwar gleichsam die ganze charakteristische, historische,philosophische und poetische Sprache der Schö-pfung! Unterpfand des unvergeßlichen WortsGottes!

Was hieraus nun in der Zukunft für eineSprache und Symbolik entstehen mußte, kann manleicht denken! heilige Nalursprache, poetisch und ge-netisch! im Anschaun Gottes in der Schöpfung er-zeugt, gefühlt, geboren! Neger Nakurgeist durch-stcömte sie! Man kennt die Lobsprüche, die derUrsprache dieses Stücks (wenn wirs in ihr haben?)

thesen wandeln, die Schrift Jahrtausende nachSprache erfunden glauben, und denn so ungeheuerdichten! rathe»! Schwierigkeiten finden u. s. w.So bald eine Zahl angezeichnet wurde, war Schriftda und mußre da scyn und jene mußte, wenndas Menschenvolk nicht Aeonen hindurch als Wald-affen leben sollte. Alle Träume von Erfindungder Schrift und Sprache nehmen jetzt andernWeg: denn dies ist historisches Faktum! Urkunde!Denkmal!