des Menschengeschlechts.
vorigen Lehrschranken: nicht anders und unterschie-dener als ihren größten Reihen und Klassen, nachHimmel und Erve. Zuletzt sieht der Mensch sich,hört über sich den Rachschluß GoiteS, aber in wel-chen den simpelsten Begriffen und Worten. Meistnur das Wörterbuch der vorigen Tage wiederholt,und siehe! die ganze Schöpfung überzählt und ver-sammelt !
Und mit welchem Maße für seine Sin-ne! Erst den simpeiu Lichtstrahl und wie sich nundas Gesicht entwickelt, höhere Strecken hinausgewor-fen, fliegt von Himmel zu Erde; wie es sich vonTritt zu Tritt immer verdeutlicht und vielfältiger:mit jeder Stufe wächst auch die Annäherung anden Menschen, die Lebhaftigkeit des Gefühls, unddie Bedürfniß des Ausdrucks. Licht, Himmel, Er-de sind noch so einfach, so entfernt: aber die Krau-ter, die Sonne, die Thicrc, — der Mensch selbst,was ist ihm näher? Wird also fernher geführt, daßihn das Gefühl nicht übertaube! höret zuerst imAntlitz großer, stiller, bleibender, angenehmer Ge-schöpfe den Sprachunterricht Gelees: che das wim-melnde Heer sein Ohr und Auge stört, oder daseigene Interesse ihn hinreißt — Die Sinne deSMenschen werden harmonisch zum Eoncert einer Spra-chenschöpsung angcklungcn und gerühret!
Wie leicht endlich die Bilder und Na-men selbst: die zusammcnklingcndsten Wortbilder!Weiß er Wasser, so auch Himmel! Himmel, soErde! Licht, so auch Lichter! Himmel, so auchMeer- und Lufrgeschöpfe! Erde und Erdegeschöpfe!Endlich, Mensch, Mann und Weib! Er war selbst