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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 129

lernt? und siehe da schon ein großer Gebrauch undNutzen.

I. Was für eine schwere Sache mit der Zeit-rechn u n g ? immer eine Schlange mit dem Schwanzim Munde! Welch ein feiner Begriff die Zahl!eine Zahlenreihe! Erfahrung, Betrachtung,Rücksicht, Gedachtniß, Anerinnerung, Vergleichung,Ruhe, Ordnung der Gedanken, der Gesellschaft unddes Lebens muß da seyn, ehe man zahlen lernt;Lage, Monare, Jahre müssen sich also so viel insMeer der Vergessenheit gestürzt, Sonnen und Mon-den unberechnet untergeqangen seyn, wenn Zeitzahlwerden soll! So viel Völker des Erdbodens, inandern Stücken schon weit gekommen , sind im Ta-gczahlen, Zahlen- und Größenrcihen noch so zurück über die Thaten ihrer Vorfahren lebhaft verge-wissert; über ihre Jahrrcihen in -Mangel, in Ver-legenheit, in Widersprüchen, in offenbaren Fabel-aeonen und Mahrchen, die kein Ende haben woman zur besten Berichtigung blos ihr Sprichwortanzuwenden hattewie Stern am Himmel! wieSand am Meer! wie Haare auf dem Haupte!"Nichts ist natürlicher! Zu allem, was Ealcul ist,gehört schon so viel Ruhe, Muße, Besinnung, Fleiß,Bildung Zeitrechnung menschlich zu rechnen, istgewiß selbst nur ein sehr spätes, im Schnee derJahre erzeugtes, Kind der Zeit.

Menschlich zu rechnen hatten also die Menschennatürlich keine Zeitrechnung. Da mußte schon soviel vorher gehen, ehe sie nur rechnen und Zeitbemerken konnten; also ein väterlicher Vei-Hevdcrs Werke «. Rcl, u. Theel. V. I