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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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des Menschengeschlechts. 59

zu scheiden zwischen Licht und Dunkel,und Gott sähe, daß es gut war.

Da gehet er hervor, der lachende, glanzende Jüng-ling, wie ein ,, Bräutigam aus seiner Bcautkam-mer; wie ein Riese stolz seine Bahn fort schreitet!Von Himmelsende zu Himmclscnde sein Gang: all-weit verbreitet seine Strahlen und nichts bleibt ih-nen verborgen"' König des Tages! Scheider zwi-schen Licht und Dunkel! das große Auge der Welt,Sonne!

Und da tritt sie freundlich hinan, die Königinder Nacht, und die Gespielinnen, Sterne, reihensich, sic zu empfangen! Wie sic die Schatten be-glanzt und silbert! und alles in den Zauber einerandern Welt dämmert! Ahnungen, Traume, Wün-sche aus dem Grunde der Seele! das sanfte klei-ne Licht, das die Nacht beherrschet, und um sie her die Sterne!

Unsere Sprache kommt hier mit ihrem verän-derten Artikelgeschlechte in den Weg < aber werfühlt nicht durch? welcher Dichter hat das nicht ge-sungen ? *)

Wie einfältig groß **):Gott setzte sie in dieHimmelsräume," Er nahm die Sonnesiche, da

H Zumal Osflan seinen Sonnen- und Mondgesang:die schönsten Paraphrasen dieser Stelle.

") Man weiß, wie einige Ungeheuerbilder in Voungsund Ogilvies jüngstem Lage von Abreißen derSterne von der Himmelsbühne angestaunet worden!