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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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58
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Aeltestc Urkunde

lich? eingewölbtc Sonnen und Monde? Kronenleuch-ter wie in Mahomeds Himmel? Und wo bleibt ihrLauf, ihre große mannichfaltige Bewegung eben indiesen Wüsten der Himmclsraumc, dadurch sieScheider des Tags und der Nacht, Zei-chen für Zeiten, Tage, Monate undJahre eben ihr Zweck nach dieser Urkunde, wer-den? Den Erfinder selbst drückt hier sein Fußbo-den, daß er sie auf einmal aus der Wolkenatmo-sphäre nimmt, und in den höher» Himmel seht,der nun also ohne Sang und Klang Fußbodenwird

Und Gott machte zwei große LichterDas große Lichr, König des Lages!

Das kleine Licht, Königin der Nacht!

Und die Sterne

Gehe hin, mein Leser, in die Ferne der Jahrtau-sende, da der sinnliche Morgenländer, noch von kei-nen astronomischen Rechnungen und Weltsystemenim Kopfe gestört, Himmel und Gestirn sähe: nimmeinen unverdorbenen fühlbaren Jüngling hinaus undzeige ihm

die große Sonne, König des Tages,den kleinen Mond, Königin der Nachtund rings um sie die Sterne

wie wird er staunen und bewundern! Und welcheErdwürmer nun, die hier in die große sinnliche An-sicht ihre astronomische Weisheit aus den Kompen-dien mischen können!

Und Gott setzte sie in die Weite des Himmelszu leuchten der Erde,zu herrschen über Lag und Nacht,