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Aeltestc Urkunde
lich? eingewölbtc Sonnen und Monde? Kronenleuch-ter wie in Mahomeds Himmel? Und wo bleibt ihrLauf, ihre große mannichfaltige Bewegung eben indiesen Wüsten der Himmclsraumc, dadurch sieScheider des Tags und der Nacht, Zei-chen für Zeiten, Tage, Monate undJahre — eben ihr Zweck nach dieser Urkunde, wer-den? Den Erfinder selbst drückt hier sein Fußbo-den, daß er sie auf einmal aus der Wolkenatmo-sphäre nimmt, und in den höher» Himmel seht,der nun also ohne Sang und Klang Fußbodenwird —
Und Gott machte zwei große LichterDas große Lichr, König des Lages!
Das kleine Licht, Königin der Nacht!
Und die Sterne —
Gehe hin, mein Leser, in die Ferne der Jahrtau-sende, da der sinnliche Morgenländer, noch von kei-nen astronomischen Rechnungen und Weltsystemenim Kopfe gestört, Himmel und Gestirn sähe: nimmeinen unverdorbenen fühlbaren Jüngling hinaus undzeige ihm
die große Sonne, König des Tages,den kleinen Mond, Königin der Nachtund rings um sie die Sterne —
wie wird er staunen und bewundern! Und welcheErdwürmer nun, die hier in die große sinnliche An-sicht ihre astronomische Weisheit aus den Kompen-dien mischen können!
Und Gott setzte sie in die Weite des Himmelszu leuchten der Erde,zu herrschen über Lag und Nacht,