des Menschengeschlechts. 49
Rakia also der Fußboden Gottes, den er mit sei-nen Füßen stampscc, auf dem seine Pferde fahren,und das sey nun kein größerer physischer Zrrthum,als sein Thron, sein Fußschemel." (Nur sein Kry-stallhimmel wäre unverzeihlich!)
Und nun strömen aus der kleinen Quelle, dieeine Nadelspitze bedeckt, die großen Folgerungen:„wie artig, wenn nun Gott befiehlt, daß sich dieWolken zum Fußboden seines Throns unterwerfensollten: wie artig aber: daß, da er mir Menschenredet, er diesen seinen Fuß b 0 den Himmel! Ho-he nennet. So sei), was bei uns groß und un-endlich, bei Gott klein und niedrig — wie bei Ci-cero im Traume Scipios schön zu lesen" u. s. f.
„Also Rakia auf Einmal niedere Wolken:wenn aber Moses in diese niedere Wolken Sonne,Mond und Sterne setzt: so rede er optisch: das ha-be nichts zu sagen." (Der Krystallhimmcl vorherwar nicht optisch: der halte so viel zu sagen: unddie Vögel des Himmels, die in diesem Fußbodenfliegen, sind auch optisch! wie wir vecmüthet, ein-gelegte Arbeit!)
„Die Wasser über dem Fußboden also dieFlu-rhen, in denen Gott fahrt: die unter dem Fußbo-den niedere Wolken: kurz Atmosphäre" — und nunbekommt MoseS Komplimente über Komplimente,„daß er von einer Atmosphäre unserer Erde gewußt,sie ja bei dem Schöpfungsbau nicht vergessen, umso mehr nicht vergessen, da der Mond vielleicht kei-ne Atmosphäre habe" — worüber ein anderer als
Herders Werke z. Rel. u, Theol. V« D