des Menschengeschlechts. 47
mit Glas, gleichsam zu Meeren gemacht: daß alsovor dem Throne Salomo ein Meer von Glas, un-ter den Füßen Gottes ein Krystall" oder lieber einEismeer erschienen u. s. w. und sonach wirds gleichartig, „ wie die DonNerpferde Gottes aus diesemEis-, Glas- oder Krystallmeere, dem Fußboden Got-tes, traben und stampfen, Gott Stücke Eis zu Ha-gel zertrümmere: sein Feuer sie zu Regengüssenschmelze — dergleichen Kunststücke mehr, die wir zurandern Zeit untersuchen wollen."
„Moses sieht ferner den Fußboden GotteS alsSapphir, als Himmclsheitre: aber doch sey's nichtSapphir, sondern liebet Glas von Sapphjrfarbe."
Die gemeine Meinung nehme zwar die Him-tnelsweite für ein Zelt, unter dem Gott wohne,worüber der Verfasser höhnet, (uns ist nie diese ge-meine Meinung vvrgekommcn, wohl aber „Himmels-zelt von Gort für Menschen aufgcspannt, auf Bergeund Himmelssaulen gegründet, an den Enden derErde befestigt, unter dem Menschen wohnen" —ein solches ist aus unzähligen Stellen des Orientsunlaugbar.) Die Himmelsweite (Rakia) komme nichtvon „Ausbreiten, sondern von platten, dünnhämmern her" (ein Wurzelchen, gegen welcheswir gleich ein anderes finden werden!) „und so hat-ten die siebenzig es wohl mit Feste, Firma-ment, Metallglatte u. s. w. ziemlich gut über-setzt — aber —"
„Sodann wäre Moses ein Unwissender, der ei-nen dichten Krystallhimmcl geglaubt — welches erwohl seyn konnte, weil Er zusammt Pythagoras,der auch so was gelehrt, bei den Egyptern in die