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Religion und Theologie Theil 5 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 1
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6 Aclteste Urkunde

setze, tausendmal wiederholt bewiesen und gepredigt und angewandt? beim ersten Blatte der Bibel?daß, wo jegliches Wort zehnfachen Sinn oder Un-sinn haben kann, im ganzen Stück gar kein Sinn,wenigstens kein Menschenverstand mehr bleibt. JedeParthci muß unterschieben, deuten, Nathsel, my-stischen uno physischen Unverstand dichten, wo keinVerstand mehr ist Theologen, wo sind Auslc-gungsregeln, oder wo ist Helle klare Offenba-rung? Das Kapitel ist eine Wand, wo jedesSonntagskind seine Traume, aber ein Andrer nichtsgewahr wird lebe wohl, Zauberwand, und alleBrillen, sie anzuschauen! Trug oder Nathseldas Stück ist verloren!

Jsts nicht, so trete jemand auf, ders habe,dcrs auslegen könne, und ich will nicht sagen,der Freigeist allein der ehrliche, verständige kescrwerde befriedigt! Daß jedem Worte Sinn, demZusammenhang Ehre bleibe: überall Geist des Orientswehe, und doch der schlichte Kopf des Occidcnts da-mit nicht übertaubt sey: daß Gott in jeder Sylbe

würdig spreche, und Menschen jede Sylbe nothdrin-gend verstehen und fühlen ihr Bibliotheken, Spöt-ter und Retter! Erklärer und Verunziere«:! Verthei.diger und Neuverderbcr, wo ist der? Ich suchtenach, wo ich konnte, suchte nach mit Fleiß, Treueund Gottesbcgierde heiliges Orakel Gottes, dastehst du! ein Gräuel der Verwüstung, und tausendMenschenschadcl um dich her.

Wer ists, dem man in unserm Jahrhundertdie Physik Gottes, auch mit all eurer menschlichenDeutungsgabe verbrämt, verlege, und er nicht, als