Druckschrift 
14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
Entstehung
Seite
609
Einzelbild herunterladen
 

609

Antwort verlegen. Nelson bemerkte dieß, und dachte sich, Cnffewolle den Mate nicht gerne weggeben.

Nnn, ich sehe schon, wie's steht," fnhr er lächelnd fort.Wirmüssen nns eben ohne ihn behelfen, und Ihr werdet Euren Mr.Clinch bei Ench behalten. Ein tüchtiger Offizier im Schiffsraumist ein Vortheil, den man nicht wcgwerfen darf, und ich glaube,wenn Hotham vom alten Agamemnon eine solche Gefälligkeitverlangt hätte der wurde ihm Etwas dafür gepfiffen haben.Da soll's aber doch der Teufel holen, wenn wir njcht sonst wohereinen eben so gute» Mate bekommen könnten."

Das ist es nicht, Mylord; der Mann steht Ench zu Diensten,obwohl für diese Stelle nirgends ein besserer zn finden ist. Ichhatte mich aber der Hoffnung überlassen, sein nenliches bravesBenehmen und seine lange Dienstzeit möchten ihm einen Anspruchans die erledigte Lientenantsstellc gewähren."

Der Admiral schien überrascht und nicht sonderlich erfreutüber diese Andeutung.

Es ist allerdings ein hartes Loos, Cnffe das will ich zn-geben wenn ein armer Teufel zehn bis fünfzehn Jahre in der-selben Stellung stecken bleibt, nachdem er noch dazu lange genuggedient hat, um auf ein Lientenantspatent Anspruch zn haben.Ich war zehn Jahre jünger, als dieser Mr. Clinch jetzt sein muß,da ich Kapitän wurde, und es scheint allerdings hart dennochkann ich es nicht anders als für gerecht ansehen. Ich habe esnoch nie erlebt, daß ein Midshipman oder Mate ans diese Artübergangen wurde, ohne daß seinerseits irgend ein großer Fehlerdie Ursache gewesen wäre. Wir müssen ebensowohl auf den Dienstwie ans Aeußerungen der Großmuth bedacht sein."

Ich gebe das Alles zn, Mylord, und dennoch hoffte ich, desarmen Clinchs Vergehen würden endlich noch vergessen werden."

Wenn besondere Gründe hiezu vorhanden sind, will ich . sierecht gerne anhören."

Der Irrwisch.

3 !)