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min bald vierundzwanzigstündige Streit bei ihm förmlich stationärgemacht hatte.
Doch mar der jetzige Angenblick nicht wohl zn einer Fortsetzungder Discussion geeignet, und die beiden Italiener zogen deßhalbvor, an's Land zn steigen. Dies; geschah eine halbe Stunde, nach-dem der Kampf zn Ende mar; unsere Absicht aber geht dahin,mit der Erzählung bis zn dem im Eingänge dieses Kapitels er-wähnten Augenblicke vorauszneilen. Zuvor jedoch müssen mir demLeser die Ereignisse, welche der nnn folgenden Scene vorangingen,in leichter Skizze vor Angen führen.
Sobald Winchester Zeit dazu fand, suchte er einen Uebcrblicküber das Schlachtfeld zn gewinnen. Er fand von seinen eigenenLeuten viele getödtet, noch mehrere verwundet. Von den ans derInsel postirten Franzosen war gerade die Hälfte blessirt; doch derSchlag, den Alle am meisten beklagten, war die tödtliche Wunde,welche ihr Führer erhalten hatte. Der Arzt erklärte Raonls Zu-stand nach kurzer Zeit für hoffnungslos — eine Erklärung, welcheselbst die Edleren unter seinen Feinden mit Bedauern vernahmen.Die Vertheidignng war verzweifelt gewesen, und hätte wohl ge-lingen mögen, wenn es überhaupt im Reiche der Möglichkeitgelegen märe, daß wenige beherzte Männer die doppelte Anzahlebenso muthigcr Feinde Zurückschlagen konnten. Beide Theile hattenfür ihre Ehre gefochten, und wo dies; einmal der Fall ist, da wirdder Sieg gewöhnlich dem Stärksten zn Theil.
Sobald man bemerkte, daß alle drei Schiffe in der Verfolgungdes Feindes wahrscheinlich weit leewärts geführt werden würden,fühlten die englischen Offiziere die Nothwcndigkeit, in ihrer Lagefür sich allein zn handeln. Das ärztliche Personal war von Anfangan thätig gewesen, und nach Verlauf weniger Stunden war für dieVerwundeten Alles geschehen, was die jetzigen Umstände nur immergestatten wollten. Amputationen waren nur wenige nöthig, und dajedes Schiff einen Arzt mitgeschickt hatte, so« konnten sie auch alle