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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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daß er mit den beiden Jagdkanonen ans der Luvseite in gleicheLinie kam.

Cuffe gab augenblicklich Befehl, das Feuer zu eröffnen.

Welcher Teufel ist denn in den Burschen gefahren?" rief derKapitän.Er bückt sich ja, wie wenn er einen Mandarin nach-äffe» wollte und war doch sonst so straff wie eine Kirche! Waskann das bedeuten, Sir?"

Der Qnartiermeister wußte Nichts zu antworten; wir aberkönnen dem Leser schon sagen, daß der Lugger in solchem Sturmefür so viele Leinwand zu leicht war, und daß es zum Segelver-kürzen an Zeit fehlte. Er tauchte tief in die immer höher an-schwellende See; ein Windstoß kam dazu, und seine Leekanonenwurden vollkommen im Wasser begraben.

Gerade in diesem Augenblicke donnerte die Proserpina ihreRauch- und Flammenschichten gegen ihn; man konnte aber dieKugel nicht verfolgen, und so wußte Niemand, wo sie eingeschla-gen hatte. Schon waren deren vier abgcfenert worden, als einefrische lvsbrach und den Lugger neuerdings in Nebel hüllte,worauf natürlich das Feuern eingestellt wurde.

Heiß, einschläfernd und erlahmend, wie der afrikanische Sturm-wind gewöhnlich ist, war seine jetzige Kraftanstrengnng so gewal-tig, daß die Proserpina das Krenzbram- wie das große Segeleinnehmen mußte, um die betreffenden Spieren zu retten. Dochkam sie augenblicklich wieder in die frühere Richtung, und dasMarssegel wurde sogleich wieder eingesetzt. Ein Sonnenstrahlfolgte dem Windstoß der Lugger aber war verschwunden!

Die Sonne blieb kaum eine Minute lang in schwachem Schim-mer sichtbar; dennoch konnte das Auge eine Zcitlang mehrereMeilen weit in die Ferne dringen. Dann wurde der Horizontwieder eng begränzt, von Windstößen war aber eine Viertelstundelang nichts mehr zu verspüren.

I» dem Augenblicke, da der Lugger vermißt wurde, stand die