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Um indessen derSchmähsncht zn entgehen nnd von dem Ruhme, derjetzt zu gewinnen war, auch noch ihren Antheil einzuernten, hattensic ein Boot gemiethet, nnd begleiteten nunmehr die Expedition alsnengierige Zuschauer. Es lag übrigens keineswegs in ihrer Absicht,sich bei dem Kampfe selbst zn betheiligcn, denn wenn sie nnr den Ver-lauf der Ereignisse mit ansahcn — so behauptete wenigstens Vito Vitimit großem Eifer, als sein Frennd ans das Gegeutheil anspielte -so war dieß gerade so viel, als sie nöthig hatten, um den Glaubenan ihren Muth in de» Augen jedes Elbanesers aufrecht zu erhalten.
„Lospetlo!" rief er in der Hitze des Streites, „Eure Behaup-tungen, Signor Andrea, würden sich eher für einen gedankenlo-sen Knaben, als für einen verständigen Vicestatthaltcr geziemen.Wenn wir, wie Ihr zu wünschen scheint, Gewehre und Säbel inunser Boot einnehmen, so könnte uns der Teufel ja gar noch ver-suchen, dieselben zu gebrauche», und was verstehen wir Beide vonsolchen Dingen? Für eine Magistratspersvn ist eine Feder eineweit passendere Waffe, als ein scharsschneidigcr Degen oder eingarstig riechendes Stück von einem Schießgewehre. Ich muß mich»nr wundern, daß Euer natürlicher Verstand Euch nicht hierüberbelehrt. Es ist im höchsten Grade unpassend, wenn ein Mannseine Pflichten nicht erkennt, und um Alles in der Welt mögemich der Himmel vor einem solchen Jrrthume bewahren! Eine-falsche Stellung ist ja förmlich verächtlich."
„Du bist schon wieder hitzig, Freund Vito, und zwar ohne alleVeranlassung: ich meines Theils bin der Ansicht, daß man für jedenNothsall, der Einen treffen kann, gerüstet sein sollte. Die Geschichtebietet Beispiele in Fülle, wo sich Männer vom Civilstande, Gelehrte,ja selbst Geistliche bei passenden Gelegenheiten durch Waffcnthate»ausgezeichnet haben, und ich muß gestehen, ich fühle eine philoso-phische Neugierde, die Empfindung zu erproben, mit welcher derMensch nach dem Leben Anderer trachtet und sein eigenes aussept."
„Das ist gerade Eure verhexte Schwäche, Signor Andrea, —