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Unter seinen Leuten begannen schon einige Zeichen der Ungeduldlaut zu werden, bis Raonl sich endlich zu dem Kurse entschloß, dener nunmehr zu befolgen hatte. Als er aber Ghita an's Land führte,da erwachte jener ritterliche Charakter der Huldigung gegen dieFrauen, welcher die Südfranzosen vor Allen anszeichnet, und ihrebeiden früheren Bekannten wurde» mit lautem Freudenrufe empfan-ge». Handlungen der Selbstaufopferung gewinnen bei solcher Veran-lassung den Schein des Heroismus, und er wird jederzeit den Beifalleines Volkes erregen, das für den Ruhm so tief empfänglich ist.
Immerhin war für die nöthigen Vorbereitungen nur noch we-nige Zeit übrig. Zum Glück hatte der Schiffs-Arzt auf dieserInsel, als dem wahrscheinlichen Schauplätze des hitzigsten Kampfes,seinen Posten eingenommen, und sich bereits eine Aushöhlung desFelsens hinter einem Theile der Ruine zur Aufnahme der Ver-wundeten auserlesen, wo man einer ziemlichen Sicherheit zu ge-nießen erwarten durfte.
Raonl erkannte sogleich die Vortheile dieses Plätzchens; ohnesich einen Augenblick zu bedenken, führte er Ghita und ihrenOheim nach diesem Orte. Er umarmte das Mädchen voll Zärt-lichkeit — eine Freiheit, welche Ghita in einem solche» Augen-blicke nicht znrückweisen konnte, und riß sich dann los, um denPflichten seiner Stellung nachznkommen, welche nunmehr inrhöchsten Grade dringend geworden waren.
Sir Frederick Dashwood hatte in der That alle seine Vorbe-reitungen vollendet und rückte bereits bis auf Kartätschenschnßwciteznm Sturme heran. In der offenbaren Absicht, die Franzosen aneinem Versuche zlir Flucht nach dem Lande hin zu verhindern,hatte er sich eben diese Seite znm Angriffe erwählt — eine An-ordnung, welche Raonl höchst erwünscht kam, da er, die Wahr-scheinlichkeit dieses Falles voraussehend, seine eigenen Verthci-dignngsanstalten in gleichem Sinne entworfen hatte.
Von Booten konnte man acht bemerken; doch waren nur siebe»