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Zwölfpfündern bestehend/ mit dem nöthigen Pnlvervorrathe beiden Ruinen an's Land, und begann, sie daselbst in Batterie anf-znstellen. Auch ein kleiner Vorrath von Lebensmitteln und Wasserwurde nach dem Jnselchen übergeführt.
Während diese Vorkehrungen getroffen wurden, schickte sichRavul an, mit Hilfe seines Segclmeisters den Lugger ans denKlippen herauszuheben. Dieses Geschäft — für jetzt das wichtigstevon allen — stellte unser Held unter seine persönliche Aufsicht, dennes erforderte Geschicklichkeit, Benrthcilnngskraft und Vorsicht. Diephysischen Kräfte der Mannschaft wurden noch aufgespart, um erstbei dem eigentlichen Versuche verwendet zu werden.
Endlich war Alles bereit und der Augenblick nahe, wo dieseschwere und wichtige Aufgabe gelöst werden sollte. Der Luggersaß jetzt schon volle vier Stunden zwischen den Klippen und dieSonne stand bereits hoch am Himmel. Raonl rechnete, daß dieEngländer zu Capri sein Unglück unterdessen erfahren habenmußten: so blieb also für die viele Arbeit nur noch wenige Zeitübrig. Alle Matrosen wurden an die Hebebänme beordert unddas Geschäft des Auswuchtens »ahm seinen Anfang.
Gleich beim ersten Anspannen des Kabeltau's konnte sich Raonlüberzeugen, daß der Anker halten würde. Zum Glück hatte eineder Ankerschaufeln einen Felsen gepackt, was man natürlich blosaus dem Resultate abnehmen konnte; so lange also das Eisenzusammenhielt, war auch keine Gefahr zu befürchten, daß ihrAnker — dieses wesentliche Hilfsmittel — weichen würde. Derletzte Theil des Ausladens wurde nun so rasch als möglich beendigt;dann ging's an das große Geschäft mit den Hebebäumen.
Aber jeder Versuch blieb fruchtlos: Zoll für Zoll wurde andem Kabeltau herangezvgen, bis der Hanf der Stränge sogar seinefeinsten Fasern anzuspannen schien, und der Rumpf blieb so be-wegungslos wie die Felsen, auf welchen er ruhte. Sogar dieSchiffs-Jungen wurden an die Hebebäume gestellt: doch die