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würde, ihren Lugger noch vor dem Eintritte der gewöhnlichen Nach-mittagsbrise flott zu machen und in segclfertigen Zustand zu sehen.So wurde also den Leuten Beseht gegeben, bis die Felncke heran-gckommen wäre, das Frühstück einznnehmcn, damit das einmalbegonnene Werk keine Unterbrechung mehr zn leiden hätte.
Diese Panse gab Raonl Gelegenheit, sich nmznsehen und reif-lich uachzndenken. Zwanzigmal kehrte er die ängstlichen Blickenach den Höhen von St. Agatha, an welche Sehnsucht und Be-sorgniß ihn fortwährend fesselten: erstere galt Ghita, wie wirwohl kaum zu sagen nöthig haben; letztere dagegen entsprangans dem Gedanken, es möchte ein neugieriger Zuschauer denLugger erkennen und seinen Zustand an die Feinde verrathen,welche man vor Capri, kaum ein paar Meilen auf der anderenSeite der Höhen — vor Anker wußte.
Doch Alles schien um diese frühe Stunde noch in Ruhe ver-sunken, und da der Lugger, wenn er die Segel nickt entfaltethatte, ziemlich unbedeutend anssah, so war aller Grund zn derHoffnung vorhanden, daß der Unfall bis jetzt noch unbemerkt ge-blieben sei. Die Annäherung der Felncke mußte sie freilich soziemlich verrathen: doch hatte Raonl wenigstens die Vorsicht ge-braucht und Jthuel den Befehl gegeben, daß keine Zeichen ihresNativnalcharakters verrathen werden dürften.
Jetzt, in der Stunde der Muße und Uuthätigkcit, war RaoulIvard ein ganz anderer Mann, als er noch wenige Stunden frühergewesen war. Damals betrat er das Verdeck seines kleinen Kreuzersso ziemlich mit dem Gefühle eines Mannes, der sich voll Triumphsseiner Jugend und Stärke bewußt ist; jetzt aber war ihm unge-fähr zn Mnthe, wie Einem, der sich durch Unglück und Krankheitherabgestimmt fühlt. Dessenungeachtet hatte sein Charakter nichtsvon seinem hohen, ritterlichen Sinne verloren, und selbst jetzt,da er auf dem Hackbord seines gestrandeten Jrrwisches saß, ent-warf er Pläne, wie er, falls es ihm nicht gelänge, seinen Lugger