in jener nachdrücklichen Weise, wie sic dem Franzosen eigen ist.Während der Lngger rasch gegen die Felsen vordrang, verfügte ersich selbst ans das Vorkastell, um ungehindert ansschancn zu kön-nen; Jthnel stand wie gewöhnlich neben ihm.
Die Hochebene von Sorrento endet nach der Seite des Gol-fes hi» in senkrechten Tufffelsen, deren Höhe zwischen ein- biszweihundert Fußen abwechselt. Die zunächst der Stadt gehörenunter die höchsten, und sind mit Landhäusern, Klöstern und an-dern Wohnungen besetzt, deren Grundmauern häufig fünfzig Fußtiefer als die Straße des Platzes'auf Felsvorsprüngen ruhe».
Raonl war während der kurzen Herrschaft der Rnfv-Parteiöfter hier gewesen und kannte den größer» Theil der Küste ziem-lich genau. Er wußte, daß sein kleiner Lngger an den meistenStellen bis dicht au die Felsen vorrücken konnte, und war über-zeugt, daß, wenn er überhaupt auf eines von den Booten derProserpiua träfe, dies; ganz nahe am Lande gescheben müßte. Daaber der Nachtwind von der Campagna zwischen dem Vesuv undCastelamare herüber geraden Wegs in den Golf hereinwehtc, sowurde es uöthig, den Fen-Follet, sobald er dicht an den Klippenwar, vom Ufer abznhalten. Dort mar die Dunkelheit am größte»,und weder Takelage noch Umrisse konnten auf eine weitere Streckeerkannt werden.
Eben während er herumweudete, und ehe noch die Vorsegelaufgezogen waren, hörte Raonl plötzlich einen lauten Ruf amVordertheil.
„Felncke, ahoi!" schrie Einer auf englisch, und ein Boot standdicht an dem Buge des Luggers.
„Halloh!" antwortete Jthnel und erhob den Arm, um Denenin seiner Nähe Schweigen zu gebieten.
„Was ist das für ein Fahrzeug?" fragte der in dem Boot.
„Eine Felncke, welche der Admiral herabgeschickt hat, umnach der Proserpiua zu sehen: da wir sie zu Capri nicht fanden,