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rechten Landungsplatz besser herausfinden konnte. Vor den Bootenhegte man keine weiteren Besorgnisse, obgleich Jthnel von Zeit zuZeit ein gedämpftes Geräusch, wie von schlecht umhüllten Rudernzu vernehmen glaubte. Raonl lachte über seine ängstlichen Muth-maßnngcn; ehrlich gestanden, begann er auf's Nene seine Pflicht zuvernachlässigen, denn er vergaß Alles über dem Entzücken, sich noch-mals so recht von Herzen in Ghita's Gesellschaft freuen zu dürfen.
So rückte die Jolle, wenn gleich mit wesentlich verminderterGeschwindigkeit, immer weiter, bis Ghita an der Gestaltung derHohen und an den Lichtern ans der Hochebene erkannte, daß siedem Küstcneinschnitt nahe gekommen waren, an welchem dieStadt Sorrento liegt.
„Sobald mein Oheim und ich an der Marina Grande gelandethaben, Raonl, wirst du und der Amerikaner ohne Zweifel deinenLugger anfsnchen," sprach Ghita — „dann versprichst du mir,die Küste zu verlassen?"
„Warum Versprechungen von einem Manne verlangen, dendu nicht einmal so hoch achtest, daß dn ihm pünktliche Befolgungderselben zntraust?"
„Das verdiene ich nicht, Raonl; zwischen dir und mir wurdenie ein Verspreche» gebrochen."
„Es ist nicht leicht, Gelübde zu brechen, da dn solche wedergeben noch empfangen willst. Ich kann mich nicht rühmen, auchnur das kleinste Gelöbniß der Treue von dir gehört zu haben!Trete mit mir vor einen Priester, Ghita, fordere Alles, was Einernur je geschworen hat oder schwören kann, dann sollst dn sehen,wie ein Seemann seinem Gelübde treu zu sein vermag."
„Und warum vor einem Priester? Dn weißt ja, Raonl, daß allerGottesdienst in deinen Angen nur Mummerei ist, und daß Nichtsdir dadurch heiliger wird, wenn cs vor dem Altäre Gottes und inGegenwart eines seiner geweihten Diener beschworen wurde!"
„Jeder Eid, jedes Versprechen, dir geleistet, Ghita, ist heiligDer Irrwisch. gI