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um das Schiff herumrnderte, sah er, wiewohl ziemlich undeutlich,die Jolle, wie sie eben gegen das Land hinruderte: ohne mit Jemandan Bord zu verkehren, stieg auch in ihm eine Ahnung der Wahrheitauf, und alsbald begann er die Jagd nach den Flüchtlingen.
Von den andern Booten ruderten die zwei auf der Backbordseiteeine kurze Strecke seewärts, um sich in dieser Richtung umzusehen,die beiden andern, sobald sie den Ruderschlag Derer aus dem Gigvernahmen, ans welchem Jelverton vorwärts eilte, folgten diesemKlange, indem sie der Jolle auf der Spur zu sein glaubten.
So standen die Sachen im Beginne der Jagd, welche aus-nehmend heiß und lebhaft werden sollte.
Raoul und Jthuel hatten tüchtig darauf losgerudert, währendauf dem Schiffe in der anfänglichen Ungewißheit doch einige Zeitverloren ging, so daß sie sogar vor Jelverton ungefähr dreihun-dert Schritte Vorsprung gewannen. Die Jolle gehörte ohnedießzu den flinkesten Boote», und da sie blos für zwei Ruder gebautwar, so mochte sie mit vier so kräftigen Armen, wie sie sie nun-mehr besaß, für voll bemannt gelten.
Gleichwohl konnte sie sich mit dem von Uelverton in der Hast desAugenblicks ergriffenen Gig und mit den vier auserlesenen Matro-sen, welche dessen Bemannung bildeten, nicht messen. Nach etwa an-derthalb Meilen mußte die Jolle eingehvlt werden — davon konnte sichRaoul in Kurzem durch sein feines Gehör überzeugen. Seine eige-nen Ruder waren umwickelt — ein Umstand, welchen er zu benützenund sich seitwärts zu wenden beschloß, in der Hoffnung, daß seinehastigen Verfolger, ohne ihn zu sehen, an ihm vorüberfahren würden.
Das Boot wurde demnach etwas abgegiert, so daß die Flüchtlinge,statt gerade auf das Land zuzurudcru, sich nun gegen Westen wende-ten, wo die See, der Nähe von Capri wegen, am dunkelsten erschien.
Dieser Kunstgriff gelang vollkommen. Jelverton war so eifrigauf seine Jagd erpicht, daß er immer gerade vor sich hinstarrte, daer das Boot von Zeit zn Zeit vor sich zn bemerken glaubte: so kam