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Puttingcn der Stenerbordscite, Sir. Es ist so finster, daß ichnichts deutlich bemerken konnte; aber mir kam's vor, als ob vonder Stnckpfvrte Etwas in dasselbe hinabgleite. Das Ding wolltemir nicht recht gefallen, und darum schickte mich unser Mate ebenaufs Verdeck, um es Euch zu melden, Sir."
„Sendet nach Jthuel Bolt, Mr. Winchester; ruft ihm dnrch'sSprachrohr, Sir, damit wir bald etwas von dem feinen Herrnzu sehen bekommen."
Wir brauchen nicht zu sagen, daß die Aufforderung unbeant-wortet blieb, und jetzt fingen Alle an zu begreifen, ans welcheArt die Flucht bewerkstelligt worden war. Offiziere eilten aufdie verschiedenen Boote, und nicht weniger als fünf verschiedenePartie» begannen jetzt die Verfolgung. Zn gleicher Zeit hißtedie Fregatte eine Laterne auf, um ihren Booten den späterenSammelplatz zu bezeichnen.
Wir haben schon oben gesagt, daß die Proserpina in jenemAugenblicke ungefähr eine halbe Meile seewärts von der Landspitzevon Campanella stand. Ein leichter Ostwind — die sogenannteLandbrise — wehte, und das Schiff mochte etwa drei Knoten inder Stunde znrncklegcn. Es hatte die Landspitze so ziemlich zurSeite und steuerte um das Vorgebirge herum gegen de» zwischenCapri und dem Hanptlande gelegenen Paß und den Golf vonNeapel; wobei es ans derselben Stelle, welche es den Tag zuvorverlassen hatte, vor Anker zu gehen beabsichtigte.
Die Nacht war zu finster, als daß man einen so kleinen Gegen-stand, wie ein Boot, auf einige Entfernung hätte sehen können;dagegen war die schwarze Felsenmasse von Capri, welche thnrmähn-lich fast zweitausend Fuß in die Luft emporragte, in ihren Umrissenganz deutlich zu erkennen, und auch die Gestaltung der gegenüber-liegenden Küste ließ sich mit ziemlicher Sicherheit unterscheiden.
Jelverton hatte gehandelt, wie wenn Einer über Bord gesprun-gen wäre, d. h. er hatte keine Befehle abgewartet. Während er