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„Kein Betrüger, Freund Vito; denn es gibt gar kein wirk-liches Wesen deines Namens, wenn dn cs nicht bist."
„vinvolo! Eine hübsche Theorie in der That — sie könntedas junge Volk ans Elba glaube» machen, cs gebe gar keine»wirklichen Podcsta ans der Insel, sonder» höchstens ein armes,erbärmliches Trugbild eines solchen, und Vito Viti existire gar nichtauf Erden. Wenn sie einmal anfdiesen Glauben verfallen, dann mögeGott den Ort beschützen, was Ordnung und Nüchternheit betrifft."
„Ich glaube, Nachbar, dn verstehst die Sache noch nicht recht,und daran bin ich vielleicht selbst schuld, weil ich nicht gehörigklar war: da wir jetzt übrigens ans dem Wege sind, einen unglück-lichen Gefangenen zu besuchen, so könnten wir die Discnssion auchauf eine andere Zeit verschieben. Auf einem Schiffe, dessen SpracheEinem fremd ist, hat man hie und da einen müsfigen Augenblick,welchen wir durch ein näheres Eingehen in diesen Gegenstandhöchst nützlich und angenehm ansfüllen können."
„Verzeiht mir, Signor Andrea — aber es gibt keine passen-dere Zeit als eben jetzt. Ueberdieß existirt ja, wenn die Theoriewahr ist, überhaupt gar kein Gefangener — oder höchstens nurein eingebildeter — und dann kann es Sir Smees doch nichtsschaden, wenn er auch ein bischen warten muß; wogegen ich nichteher einen ruhigen Augenblick haben werde, als bis ich erfahre,ob wirklich ein solcher Mann, wie Vito Viti existirt oder nicht,und ob ich dieser Mann bin."
„Bruder Vito, du bist ungeduldig; überdies; lassen sich dieseDinge nicht nur so in einem Augenblicke erlernen, denn jedesSystem hat, gerade wie ein Buch, seinen Anfang und sein Ende,und wer könnte jemals gelehrt werden, wenn er eine Abhandlungvon hinten herein zu lesen versuchte?"
„Ich weiß, Signor Andrea, was ich Eurem höheren Rangesowohl als Eurer größeren Weisheit schuldig bin, und will fürjetzt nichts weiter sagen; aber daß ich wenigstens nicht an eine