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sich irgend Etwas ereignet oder ihrem Blicke darbietet, ohne daßdie letzte Krenzfahrt — oder wenn es ein Handelsschiff ist — dieletzte Reise — ein Gegenstück dazu lieferte, wobei denn gewöhn-lich dem früheren Ereignisse oder dem entfernteren Gegenständeder Vorzug eingeränmt wird. Wer einen gehörigen Vorrath die-ser anfgespeicherten Kenntnisse und Erfahrungen besitzt, wird, wieleicht einzusehen, einer großen Ueberlegenheit über Den genießen,welcher nichts der Art anfzuweisen hat: jedenfalls ist er der Noth-wendigkeit enthoben, ei» so demüthigendes Gefühl, wie das derVerwunderung — einzngcstehen.
Bei gegenwärtiger Veranlassung konnten übrigens nur Wenigeder Neuheit der jetzigen Lage des Schiffes widerstehen) die Meistengaben bereitwillig zu, daß sie noch niemals unter Klippen hingefah-ren seien, welche den Reiz der Großartigkeit, der Schönheit undLieblichkeit in diesem Grade mit einander verbunden hätten. NurWenige blieben, wie gesagt, standhaft und behaupteten nach der Artalter Starrköpfe ihre hartnäckig verfochtene Gleichgültigkeit.
Strand, der Hochbootsmann, war einer von Denen, welche beisolchen Gelegenheiten ,hart starben'. Er war auf dem ganzen Schiffegewiß der Letzte, der jemals ein Vorurtheil anfgegeben hätte, undzwar ans dreierlei bezeichnenden Gründen: erstens, weil er ei»Londoner Stadtkind und als solches im Mittelpunkte menschlichenWissens geboren war — zweitens, weil er als Seemann die ganzeWelt bereits kannte, und drittens, weil er Hochbootsmann warund in letzterer Eigenschaft seine Würde wahren mußte.
Während die Proserpina gemächlich längs dem Lande hinzog,»ahm dieser Ehrenmann eine Stellung zwischen den Klüshölzern amBugspriet, wo er die ganze Scene überschauen und zu gleicher Zeitdem Gespräche ans dem Vorkastell znhören konnte — Beides natür-lich mit geziemendem Anstande. Strand spielte ans dem Vorkastellfast ebensosehr den Herrscher, wie es Cuffe auf dem Hinterdecke zuthun berechtigt war, nur daß die Erscheinung eines Lieutenants oder
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