vntrs z,nglo!erre gelebt, »m zu wissen, wie wenig nötre kennenEuch bekannt ist; mnis n'imparte — tapfere Männer versteheneinander auf -er ganzen Welt: für die kurze Zeit, die mir nochübrig ist, wollen wir Freunde sein."
Cnffc nahm Raonls Hand, und sogar eine Thräne trat ihmin die Angen, als er sic mit warmer Herzlichkeit schüttelte.
„Das war ein verd—t niederträchtiges Geschäft, Griffin,"sagte der Kapitän, sobald er wieder, ohne Schwäche z» verrathen,sprechen konnte; „mein Lebenlang soll man mich nicht mehr dar-über betreffen, und wenn auch eine Flotte, so gross wie die indem Golfe drüben, der Preis davon wäre."
„Ich glaubte nie, daß es gelingen würde, Sir-, und — dieWahrheit zu sagen — ich hoffte es auch niemals. Ihr werdetmit entschuldigen, Kapitän Cnffe — aber wir Engländer haltendie Kontinentalen, und besonders die Franzosen, nicht ganz sohoch, als sie es verdienen. Ich fürchtete gleich von Anfang an,daß cs nicht gehen würde."
Cnffe wiederholte nun seine Entschuldigungen, und nach eini-gen Worten freundlicher Achtung von beiden Seiten kehrte Raonlin sein kleines Gemach zurück, indem er des Kapitäns Anerbieten,eines der Kajütenkabinete cinznnehmen, ablehnte.
Griffin war bald wieder zurück, und dann wurde das Gesprächvon beiden Offizieren wieder ausgenommen.
„Das ist doch eine recht peinliche Geschichte, Griffin," bemerkteCnffe. „Es ist vollkommen richtig: im technische» Sinne ist MonsieurAvard ein Spion und schuldig nach den Formen des Gesetzes; den-noch hege ich nicht den geringsten Zweifel an der Wahrheit seinerganzen Erzählung. Diese Ghita Caraeeioli, wie das Mädchen sichnennt, ist das leibhafte Sinnbild der Wahrhaftigkeit: sie war vor-gestern in der That in Nelsons Kajüte, und zwar unter Umständen,welche keinerlei Verdacht gegen die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeitihres Charakters Massen, während die Erzählungen Beider voll-