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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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noch ehe Kapitän Cuffe und Sir Frederick auch nur wissen, woer ist, nach welchem Grundsätze können sie uns bei der Ge-fangennahme Hilfe und Unterstützung leisten?"

Und Ihr wünscht also, die Nacht über scharf ausgncken zulassen, Kapitän Lyon?"

Das ist meine Meinung, Airchy. Ihr müßt euch Alle sogut wie möglich umsehen, dann können wir den Lugger für unsallein bekommen. Es wäre ja doch jammerschade, Mr. MacBean, den Gewinn unter Drei zu vertheileu, während die Summeso gut beisammen gehalten werden könnte."

In dieser so sehr verschiedenen Stimmung fingen die drei kom-mandireuden Offiziere an, sich an die Lösung der ihnen vorliegendenAufgabe zu machen. Cuffe war ernstlich auf die Gefangennahmeseines Feindes bedacht; ihm war's dabei hauptsächlich um die Ehredes Sieges, ein klein wenig auch um Rache für seine eigenen Ver-luste zu thun. Sir Frederick Dashwood war, wie immer, gleichgültigfür Alles, nur nicht für seine eigenen Vergnügungen, und Lyonsah mit gespannter Aufmerksamkeit der gewünschten Entscheidungentgegen.

Eine oder zwei Stunden später, als Cuffe sich eben schlafenlegen wollte, ließ er den ersten Lieutenant, wenn Letzterer nämlichnoch auf seizu sich hernnterbitten. Winchester war eben mit Ein-schreiben seines eigenen Tagebuchs beschäftigt; er schloß das Buchalsbald und schickte sich au, den Befehl mit jenem ruhigen, pünktli-chen Gehorsam zu befolgen, welchen einPremierlieutenantseinemKa-pitän gegenüber weit leichter,als gegen sonstJemand, beobachten wird.

Guten Abend, Winchester," rief ihm Cuffe in freundlichem,vertraulichem Tone entgegen, so daß der Lieutenant die beruhi-gende Gewißheit erlangte, daß er nicht gerufen worden war, umvon seinem Vorgesetzten ,geriffelO zn werdennehmt Euch einenStuhl und versucht ein Glas von diesem Capriwein mit etwasWasser. Es heißt die Segel nicht sehr steif führen, wenn Einer

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