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„Könnt Ihr beweisen, was Ihr so eben angegeben habt, RaoulBoard?" fragte der Untersnchnngsrichter.
„Ich fürchte, dieß wird nicht in meiner Macht stehen, Mon-sieur! Es gibt Jemand — doch — ich furchte sehr, es wird nichtin meiner Macht stehen, wenn ich nicht die Erlaubniß erhalte, meinenSchiffsgefährten zu befragen, der bereits vor Euch gestanden hat."
„Ihr meint vermnthlich Jthnel Bvlt. Er stand zwar nochnicht eigentlich vor unserem Stuhle, doch könnt Ihr ihn so wiejeden andern Zeugen vor uns berufen, wobei sich das Gericht dasRecht Vorbehalt, über die Gültigkeit des Zeugnisses nachher zuentscheiden."
„Dann wünschte ich, Monsienr, Etonell hier zn haben."
Die nöthigcn Weisungen wurden ertheilt nndJthuel stand bald vordem Angesichte seiner Richter. Der Eid wurde wiederholt, nndJthuelleistete ihn wie ein Man», der etwas der Art schon öfter gethan hat.
„Euer Name ist Jthnel Volt?" begann der Untersuchungsrichter.
„So nennt man mich am Bord dieses Schiffes; doch wennich als Zeuge dienen soll, so laßt mich frei schwören; ich mag mirdie Worte nicht in den Mund legen oder die Gedanken mit Kettenfesseln lassen."
Mit diesen Worten erhob Jthnel seine Arme und zeigte seineHandschellen, die der Profos ihm abznnehmen verweigerte, undwelche die Offiziere des Kriegsgerichts übersehen hatten.
Ein Blick des Vorwurfs von Seite» Cnffe's, und ein FlüsternAclvertons lösten die Schwierigkeit — Jthnel wurde seiner Ket-ten entledigt.
„Jetzt kann ich gewissenhafter antworten," fuhr der Zeuge mitsardonischem Grinsen fort; „wenn Einem das Eisen in's Fleisch ein-schneidet, ist man immer geneigt, das zn beschwören, was, wie manglaubt, den Ohren seiner Herren am angenehmsten klingen muß.Fangt nur an, Squire, wenn Ihr irgend Etwas zu sagen habt."
„Ihr scheint ein Engländer zn sein?"