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„So geschieht es also blos, um Euch nicht selbst zu beschul-digen, daß Ihr so unbestimmte Antworten ertheilt?"
»Ich muß die Beantwortung dieser Frage ablehnen," ant-wortete Jthnel mit würdevoller Miene.
„Zeuge, ist Euch die Person dieses Gefangenen bekannt?"
„Anch hierauf muß ich die Antwort schuldig bleiben."
„Wißt Ihr überhaupt Etwas von einem gewissen Raonl Avard ?"
„Und was ist's, wenn dieß etwa der Fall wäre? Ich bin eingeborener Amerikaner, und habe das Recht, in fremden LändernBekanntschaften anzuknüpfen, so oft ich dieß meinem Bortheiloder meinem Gefühl angemessen finde."
„Habt Ihr niemals an Bord von Seiner Majestät Schiffengedient?"
„Welcher Majestät? - Es gibt, so viel ich weiß, in Amcrikykeine andere Majestät, als die Majestät des Himmels."
„Vergeßt nicht, daß Eure Antworten alle ausgezeichnet werden,und bei irgend einer Gelegenheit gegen Euch sprechen könnten."
„Gesetzlich nicht: ein Zeuge darf nicht zu Antworten veranlaßtwerden, die gegen ihn selber sprechen."
„Allerdings nicht dazu veranlaßt werden; doch kann er'sauch aus freien Stücken thnn."
„Dann ist es Pflicht des Gerichts, ihn zur Vorsicht zu ermahnen:ich habe das oft und zu wiederholten Malen in Ameriky gehört."
„Habt Ihr jemals ein Schiff mit Namen Feu-rollet oderIrrwischs gesehen?"
„Wie soll nur ein Seemann alle die Schiffe herzählen können,denen er auf dem weiten Oceane begegnet?"
„Habt Ihr jemals unter der französischen Flagge gedient?"
„Ich lehne es durchaus ab, in meine Privatangelegenheiteneinzugehen. Ich bin frei, und also steht's mir auch frei, wemich dienen will."
„Es ist zwecklos, diesem Zeugen noch fernere Fragen vorzu-