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entstand ein Lächeln an der Tafel, nnd Raoul Ivard brach införmliches Lachen ans.
„Nnn, Signor Podesta," fnhr der Untcrsnchnngsrichter fort,„der Gefangene kam also in einem Lngger nach Porto Ferrajo?"
„Sa sagt man, Signore. Ich sah ihn nicht wirklich am Borddes Schiffes: aber er behauptete, der Kommandant eines gewissenin Diensten des Königs von England stehenden Schiffes, mit Na-men Ving-y-Ving, zn fein, nnd sagte, er selbst heiße Smees —8i — il — capitimo oder Sir Smees."
„Behauptete? — Wißt Ihr nicht gewiß, daß jener Lngger derFen-Follet, ein berüchtigter französischer Kaper — war?"
„Jetzt weiß ich wohl, daß man das sagt, Signori; aber derVicestatthalter nnd ich hielten ihn für den Ving-y-Ving."
„Und wißt Ihr nicht — von Euch selbst nämlich, mein' ich —daß der Gefangene wirklich Naoul Avard ist?"
„storpo cli Laeeo! Wie sollte ich denn so Etwas wissen, 8ixnorlUuäeca-avvocato! ")" rief Vito Viti, der den Titel des Verhö-renden (juä§e-sclvocats — Untersuchungsrichter) wörtlich über-setzte, so daß eine Art von Schiffs-Felncke daraus wurde — „wo-her sollte ich so etwas wissen! Ich pflege nie Gemeinschaft mitKapern, wenn sie nicht anders nach unserer Insel kommen nndsich den Titel ,Sir Smees' beilegen."
Der Untersuchungsrichter nnd die Mitglieder des Kriegsgerichtssahen sich ernsthaft an. Keiner zweifelte im Geringsten, daß derGefangene wirklich Raoul Avard war; aber man mußte dieß erstgesetzlich beweisen, ehe man ihn verurtheilen konnte.
Cuffe wurde nnn befragt, ob der Gefangene seine Identitätnicht zngestanden habe; aber Keiner konnte behaupten, daß er dießausdrücklich gethan hätte, wenn auch seine Worte es so ziemlicherrathen ließen. — Mit einem Worte, die Justiz befand sich so
u kwasea-avvoc-t» ist nämlich gar nicht italienisch, und würde nach am ehesten»Judenadvvlat" bedeuten. D. U.