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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Rechtes und Altars' vereinigt hatten. Zn diesen Schiffen kamnoch ein kleines neapolitanisches Geschwader, das die Zahl dervier verschiedenen Nationalflaggen voll machte, welche nnn alledem tranrigen Schanspiel, das mir zu schildern im Begriffe stehen,als Zeugen anwohnen sollten.

Die gelbe Flagge, so wie die Signalkanone brachte aus sämmt-lichen Flotten Alles, was mit dem Dienste znsammenhing znmStillstand. Die heiseren Kommandornfe verstummten die Boots-männer und ihre Mate's legten ihre Signalpfeifen beiseite, unddie lärmenden Kadeten vernahmen keine Befehle mehr, die siewiederholen konnten. Die Matrosen traten ans dem Seitcnbordihrer betreffenden Schiffe zusammen; in Aller Angen malte sichNeugierde und Erwartung. Die Spieren glichen den Acsten einesWaldes, wenn sie dicht mit Bienen bedeckt sind; Klüshölzer,Hackbords, Lanfplanken und die Ausläufer des Takclwerks warenmit schimmernden Hüten, glänzenden Epanletten und Knöpfenund dunkelblauen Uniformen beseht znm Zeichen, daß sie vonden bevorrechteten Klassen eingenommen worden.

Troh dieser Neugierde mar übrigens ans keinem Gesichte eineSpur jener Befriedigung sichtbar, welche sich bei dem Anblickeeines verdienten Strafgerichts zu äußern pflegt. Ein düstererAusdruck beschattete offenbar alle die grimmigen Physiognomiendieser Krieger der Tiefe, und Engländer, Russen, Neapolitanerund Türken schienen ihr ganzes Mitgefühl nicht der Majestät derGerechtigkeit, sondern dem Verurtheilten znznwenden.

Doch wurde kein Murren gehört kein Zeichen der Wider-setzlichkeit ließ sich vernehmen nirgends war ein Blick desVorwurfs zu bemerken. Der- unsichtbare Mantel der Amtsgewaltbreitete sich über das Ganze, und alle die Massen von Unzufrie-denen unterwarfen sich diesem Einflüsse, wie wir uns vor demvermeintlichen Willen des Schicksals beugen. Die tiefgewnrzelte,unwiderstehliche Gewohnheit der Mannszucht unterdrückte jede