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gesagt hätte, dessen Tugenden ihm seit der Stunde ihrer Geburtein süßer Trost gewesen wären.
Das Verdeck der Minerva bot einen traurigen Anblick dar. DerGefangene war zwar von einem ans neapolitanischen Offizieren be-stehenden Kriegsgerichte verurtheilt worden; dennoch sollte die Exe-cntion unter dem Schuhe der brittischcn Flagge stattfinden, und dieTheilnahme des Publikums war daher auf Seiten des Gefangenen.Die Eile, womit Alles betrieben worden war, erschien durch Nichtsgerechtfertigt, denn nirgends drohte eine unmittelbare Gefahr, und dasBeispiel, das man anfstellen wollte, wäre wohl weit abschreckendergewesen, wenn die ganze Sache, statt ruhiger Erwägung des Rechts,weniger den Schein persönlicher Rachsucht an sich getragen hätte.
Von Ghita's Verwandtschaft mit dem Gefangene» konnte Nie-mand eine Ahnung haben; da man aber wußte, daß sie iu derKajüte gewesen war, nnd also auch glauben mußte, sic fühleInteresse für den Verurtheilten, so zeigten die Offiziere großeTheilnahme für ihre Wünsche, besonders da ihre innere Be-wegung nur zu deutlich hcrvvrtrat.
Eine ungeheure Masse von Booten hatte sich um die Fregatteversammelt, denn so sehr auch die ganze Prozedur übereilt wordenwar, so hatte sich doch die Nachricht, daß Francesco Caraccivliwegen Verraths gehängt werden sollte, wie ein Lauffeuer ver-breitet, und nicht ein einziges Boot von einiger Größe wurde andem Molo zurückgelassc», so heftig war das Verlangen, das kom-mende Ereigniß mit anzusehen. War cs nun in der Verwirrungoder in Folge von Bestechung geschehen — kurz der Mann, derCarlo Ginntotardi mit seiner Nichte herübergerndert hatte, warnirgends zu finden, nnd für den Augenblick schien kein Auswegvorhanden, wie man das Schiff hätte verlassen können.
„Hier ist ein Boot mit einem einzigen Ruderer dicht an un-serer Lanfplanke," sprach der diensthabende Offizier, der für einso interessantes Mädchen die freundlichste Theilnahme an den Tag