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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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selig! hcirathete Do» Francesco Caraccioli, den Sohn desselbenDon Francesco, der, aus jenem erlauchten Hause stammend, nun-mehr zum Tode verurtheilt ist, weil er die Flotte gegen den Königführte. Meine Ghita hier ist die einzige Frucht dieser Verbindung.Zwar hatte die Kirche das Band nicht gesegnet, das den Vatermeiner Nichte in s Leben rief; aber' der edle Admiral zögerte nie-mals, seinen Sohn anznerkenncn, und verlieh ihm seinen Namen, bisLetzterer, von Liebe bewogen, die Schwester eines armen Gelehrtenzur Gattin nahm. Dann allerdings begann sein Vater das Antlitzvon ihm abznwenden, und bald entzog der Tod beide Gatten demBereiche alles irdischen Haders. Dieß ist unsere einfache Ge-schichte, edle und erlauchte Signora; dies; ist der Grund, warummeine arme Nichte hier den großen Namen der Caraccioli führt."

Ihr wollt uns also zu verstehen geben, Signor Ginntotardi,daß Eure Nichte als Tochter eines natürlichen Sohnes von DonFrancesco Caraccioli die Enkelin des unglücklichen Admirals ist?"

So ist es, Signora. Da meine Schwester mit ihrem Gat-ten wirklich vermählt war, so konnte ich nicht weniger thn», alsihre Tochter, die ich erzog, einen Namen führen zu lassen, wel-chen ihr Vater schon vor ihr hatte tragen dürfen."

Solche Dinge sind ganz natürlich, und cs bedarf dcßhalbkeiner Entschuldigung. Jetzt nur noch eine Frage, ehe ich demenglischen Admiral den Inhalt Eurer Rede erkläreweiß FürstCaraccioli von dem Dasein dieser seiner Enkelin?"

Ich fürchte nein, Eccellenza. Ihre Eltern starben so früh-zeitig ich selbst liebte das Kind so sehr und es war so we-nig Hoffnung vorhanden, daß ein erlauchter Herr, wie er, einedurch die heilige Kirche geweihte Verbindung mit niederen Per-sonen, wie wir anerkennen würde, daß ich zur Sicherung derAnsprüche meiner Nichte nie mehr gcthan habe, als daß ich sieden Namen ihres Vaters führen ließ."

Die Dame schien durch diese Worte getröstet, und erklärte jetzt