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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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Seite
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einigermaßen znm Gegenstände des Mißtrauens, und er hatte befoh-len, ste scharf im Auge zu behalten: doch war bis jetzt nichts ent-deckt worden, was diesen Verdacht bestätigt hätte. Alle Bewegun-gen der Mannschaft die Art, wie die Fclncke vor Anker gingdie Ruhe, die an ihrem Borde herrschte selbst die nachlässigeVerfassung der Spieren und der Takelage brachten Raonl zuder Ueberzcngnng, daß von der Mannschaft des Kriegsschiffes wohlKeiner am Bord der Felncke sein könne. Da ste übrigens, wennauch todt nach leewärts, doch immer noch weniger als eine Meilevon dem Lnggcr entfernt lag, so mußte sie unausgesetzt bewachtwerden, und einer der Matrosen, und zwar der ans dem großenMaste ließ ste selten länger als eine Minute aus den Augen.

Der zweite Küstenfahrer stand etwas südlich von der Fregatte,und strebte mit vollen Segel» das Land zn erreichen, ohne Zwei-fel in der Absicht, die von den Bergen wehende Brise so gut wiemöglich zn nützen, weßhalb er auch langsam gegen Süden steuerte.Er hatte sich eine Stunde früher nach dem Kompaß eingerichtet,übrigens, obwohl nur eine Meile vom Lande entfernt, seine Stel-lung kaum um einen halben Punkt geändert ein Beweis, wieschwach der Wind aus ihn cinwirkte.

Das dritte Küstenschiff, gleichfalls eine kleine Fclncke, war imNorden der Fregatte sichtbar, hatte sich aber seit dem Eintritteder Landbrise wenn diese überhaupt diesen Namen verdientesehr geschäftig gezeigt, um langsam windwärts beizudrehen, undschien geneigt, entweder noch weiter rückwärts, als wo der Luggerlag, durch die Untiefen zu steuern oder förmlich in den Goto ein-zulansen. Seine düsteren Umrisse waren noch deutlich zu sehen,obwohl der Schatten gegen das Land hingeworfen wurde; es zoglangsam dwarsab von den Klüsen des Luggers, ungefähr einehalbe Meile luvwärts von demselben.

Da von dem Flusse ans eine starke Strömung in die Seehinauszog, nnd die genannten Schiffe sämmtlich mit dem Gallion