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scheidnng erst jetzt hcrannahen mußte. Der Westwind pflegte umdiese Tageszeit oft recht frisch zu wehen, und sollte er sich jetztwirklich noch verstärken, so bedurfte Raoul aller seiner Segel, umeinem so anerkannt gefährlichen Jagdschiffe, wie die Proserpina, zuentkommen. Wie lange sein Hauptmast- oder dessen Raa noch ans-halte» würde, konnte er nicht wissen; da er aber vorderhand raschvorwärts kam, so beschloß er, das Eisen zu schmieden, so langees warm war, um wo möglich, noch che die Brise stärker würde,wenigstens so weit zu gelangen, daß er seine Segel ändern unddie Spieren fischen könnte, ohne auf's Nene in den Bereich sorauher Gäste zu kommen, wie die waren, welche noch kaum zu-vor sein gebrechliches Fahrzeug heimgesncht hatten.
Die hiezu geeigneten Vorkehrungen blieben i» der Zwischen-zeit nicht vernachlässigt. Auf die Masten wurden Matrosen ge-schickt, um die beiden Spieren, so gut es unter diesen Umstän-den geschehen konnte, zu stützen, und die Spannung der Tauewurde etwas anfgelockert, indem man den Lugger so viel abhielt,als mit Sicherheit geschehen konnte, ohne die Fregatte in denStand z» sehen, ihre Lccsegel anfzuhisscn.
Es ist etwas so Aufregendes um eine Jagd, daß sich die See-leute fast immer noch mehr Wind herbei wünschen, ohne zu bedenken,daß die Kraft, welche ihre eigene Eile vergrößert, auch die derandern Partie, und zwar oft in nnverhältnißmäßig höherem Grade,beschleunigen muß. Für den Irrwisch wäre es weit vortheilhaftergewesen, wenn der Wind noch schwächer, als er wirklich blies, gewehthätte, denn er segelte verhältnißmäßig weit schneller bei leichten,als bei starken Brisen. Raoul wußte ans Jthncls Angabe, daßdie Proserpina, besonders bei frischem Winde, ein ausgezeichneterSckniellsegler war, und dennoch schien es ihm, als ob sein Luggernicht mit hinreichender Geschwindigkeit vorwärts käme, obwohl ergewiß sein durfte, daß, im Fall der Wind sich verstärkte, sein Feindgenau mit derselben Geschwindigkeit, wie er selbst, ihm folge» würde.