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Ganzen mochte sie dem Lugger mit der Geschwindigkeit von einemKnoten ans die Stande näher kommen.
Die Divina Providcnza war gerade ans Kanonenschnßweitevon der Fregatte, von dem Lugger aber nngesähr eine Meile ent-fernt, als die Boote von der ersteren absticßen: dvch hielt sie sichganz nahe an's Land und stand etwa in gleicher Höhe mit derschon oft erwähnte» Bai. Die Boote ruderte» natürlich von demSchiffe, das sie verlassen hatten, in gerader Linie gegen dasjenige,welches sie zu verfolgen bestimmt waren.
Es mochte jetzt ungefähr cilf Uhr Morgens sein — eine Tages-zeit, wo das mittelländische Meer unter den viernndzwanzig Stundender italienischen Zeitrechnung gewöhnlich glatt wie ein Spiegel undso ruhig ist, als ob cs überhaupt gar nichts von Stürmen wüßte.De» Morgen über hatte sich zwar in der Luftströmung einige Un-regelmäßigkeit gezeigt: die südliche Brise, im Allgemeinen schwachund häufig wechselnd, war noch schwächer und unbeständiger alsgewöhnlich gewesen — doch war, wie wir gesehen haben, nochimmer Wind genug vorhanden, um ein Schiff durch die Wogen zutreiben, und hätte sich Raonl so emsig wie die Mannschaft ans denbeiden andern Fahrzeugen bewiesen, so hätte er in diesem Augen-blicke jenseits der westlichen Spitze der Insel und weit außer demBereiche seines Feindes sein könne». So aber hatte er sich damitbegnügt, die beiden andern Fahrzeuge fortwährend zu beobachten,während diese ihm allmählig immer näher gerückt waren.
Es läßt sich nicht längncn, die Kriegslist mit der Felncke warsehr wohl ersonnen, und es hatte allen Anschein, als ob sie vollkommengelingen sollte. Hätte Jthnel die Fregatte — sei» früheres Ge-fängniß, wie er sie mit Bitterkeit nannte — nicht so genau gekannt,so wäre die Mannschaft des Luggers wahrscheinlich von ihrem soscharfsinnig berechnenden Gegner übertölpelt worden, denn so, wiejetzt die Sachen standen, herrschte bereits ein großer Zwiespalt inden Ansichten der Betheiligten, und Raonl war nur zu sehr zu