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liefe! Seht mir — was haben sie jetzt wieder mit einer neapoli-tanischen Felncke zn schaffen, da doch England ein geschworenerFreund von Neapel ist?"
Raoul gab keine Antwort, sondern beobachtete schweigenddiese neue Bewegung. Der Leser wird sogleich crrathen, dastJthuels Bemerkung durch das Erscheinen der Boote hervorge-rnfen worden war: diese stießen, fünf an der Zahl, im nämlichenAugenblicke von der Fregatte ab und ruderten gerades Wegs aufdie Felncke los.
Um dem Leser die nun folgenden Ereignisse verständlicher znmachen, wird es nöthig sein, die gegenseitige Stellung der bethei-ligten Partien, die Stunde und den Stand des Wetters etwasgenauer zn schildern.
Der Irrwisch hatte seit dem Augenblicke, da er seine Bratspill-segel zuerst iiberhalt hatte, seine Stellung nicht wesentlich geändert.Er lag immer noch eine volle Meile nordwestlich und im volle» Ange-sichte von Andrea Barrofaldi's Wohnung; südlich von ihm, undgerade in der Richtung seines Hinterthciles, lag die früher erwähntetiefe Bai. In der Richtung des Steuers, so wie in der Zahl derSegel war keine Veränderung zn bemerken; letztere ruhten nochin den Geitauen; das crstere wurde nieder gehalten.
Die Fregatte hatte während der letzten Stunde ihr Gallivnwestwärts gestellt, und war eine ziemliche Strecke weit in dieserRichtung fortgesegelt: sie stand nun ungefähr zwei Meilen vomLand entfernt, und dem Lngger gerade so nahe, als dieser dem Vor-gebirge war. Wegen des schwachen Windes hatte sie ihre großenSegel eingehißt, die oberen Segel aber waren alle entfaltet unddabei auf's Sorgfältigste gestellt und überwacht, um die labbereKühle'"), d. h. den schwachen Lnfthanch, der die Bramsegel vonZeit zu Zeit auswärts schwellte, auf's Beste zn benützen. Im
-) Mit einem SeemannSauSdrulte nennt man ein solches Lüftchen eine „Katzen-pfote". D. U.