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diesem abgehen würden: — Ist es nicht sonderbar, Raonl, daß erkein Wörtchen davon weiß, daß dn in der Bai bist? Er verliertdie Dinge nm ihn her mit jedem Tage mehr ans den Angen,und ich glaube sogar, er wird sich kaum mehr erinnern, daß dnein feindliches Schiff befehligst."
„Laß ihn mir mir sein Vertrauen schenken, Ghita; er wirdnie Veranlassung bekommen, davon erfahren zu müssen."
„Das wissen wir wohl, Raonl. Die großmüthige Weise,mit der dn unsere Rettung ans der Hand des algicrischcn Corsarc»bewirktest, — bei welcher Gelegenheit unsere Bekanntschaft begann— und wofür wir dich ewig segnen werden, hat den Frieden zwi-schen dir und uns für immer befestigt. Wärest dn im vergangene»Sommer uns nicht noch zu rechter Zeit zu Hilfe gekommen, soseufzte jetzt mein Oheim und ich in der Sklaverei der Barbaren."
„Das ist ein weiterer Umstand, der mich zu dem Glauben aneine Vorsehung geneigt macht, meine Ghita! Damals, als ich dichund deinen guten Oheim ans den Händen des Algierers befreite,wußte ich nicht, wen ich eigentlich vom Sklavenjoche rettete. Unddoch siehst dn, wie Alles so kommen mußte, daß ich mit demDienste, de» ich dir leistete, mir selbst am meisten nützte."
„Wollte Gott, dn lerntest endlich den Herrn verehren, derüber »ns Alle nach seinem heiligen Willen schaltet!" flüsterte Ghita;die Thränen traten ihr in die Angen, und nur durch eine krampfhafteAnstrengung gelang es ihr, die tiefste Bewegung zu nnterdrücken, wo-mit sie jene Worte gesprochen hatte. „Doch wir danken dir immerund immer wieder, Raonl, als dem Werkzeuge, dessen sich SeineGnade in jener Gefahr mit dem Algierer bediente, und so vertrauenwir lins dir auch jetzt und für immer. — Es wird nicht schwer sein,meinen Oheim znm Einschiffen zu bewegen. Da er aber deinenwahren Charakter kennt, sofern er sich nämlich zufällig desselben er-innert, so halte ich es kaum für gut, ihm zu sagen, mit wem csgeschehen soll. Wir müssen jetzt noch Ort und Stunde unserer