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Frühstück auf Eurem Tische scheu, de»» ich werde mich nicht eherzur Ruhe begeben, als bis sie ganz vervollständigt ist."
Raoul benützte dieses Versprechen mit Freuden als einen Winkzum Aufbruch, und verabschiedete sich unter geziemenden Dank-barkeits- und Höflichkeitsbezeigungen. Als er aber den Palasthinter sich hatte, machte er seiner Ungeduld in öfteren Ausbrüche»Lust, wie Einer, der einer Scene entronnen ist, wo die mar-ternde Langeweile nur durch Lächerlichkeiten einigermaßen anfge-heitert wurde, und allerlei Flüche trafen die Nationen des Nor-dens, die so rücksichtslos waren, eine Geschichte aufznwcisen, dieihm viel länger und weitläufiger erschien, als er überhaupt fürnöthig halten konnte.
Dies; Alles ging vor sich, während er längs der Promenadehinschritt. Er fand dieselbe ganz einsam; jedes lebende Wesenschien sie verlassen zu haben. Endlich glaubte er, auf eine kurzeEntfernung vor sich, in einem Seitenwege, der nie sehr besuchtwar, eine weibliche Gestalt zu bemerken. Er eilte ans sie zu,und sein rasches Auge erkannte augenblicklich Die, welche ersuchte: sic hatte offenbar seine Ankunft erwartet.
„Raoul!" rief Ghita im Tone des Vorwurfs, „womit sollendiese oft wiederholte», gefährlichen Versuche noch enden? Da dueinmal so klug und geschickt ans dem Hafen von Porto Ferrajoentwischt bist, warum besaßest du nicht so viel Klugheit, ganzdavon wcgznbleiben?"
„Du kennst den Grund, Ghita, wie kannst du also nur nochfragen? Heiliger Neptun! habe ich meine Sachen nicht gut ge-macht? — und diesen tapferen Viccstatthalter ans eine merkwür-dige Art an der Nase hernmgeführt? Es kommt mir zuweilenvor, Ghita, als ob ich meinen Berns verkannt »nd statt einesSeemannes — Diplomat hätte werden sollen."
„Und warum denn gerade ein Diplomat, Raoul? Wie duauch immer bei einer Veranlassung, wie die jetzige und in einem