139
maligen Angriffen eines herumschweifenden Republikaners hinterden Gebäuden des Hafens Schutz zu suchen, schoß er an demEnde des Qnai's vorüber und ankerte nur wenige Faden vonderselben Stelle, die er heute Morgen verlassen hatte, indem erden Bngsiranker wieder so auswarf, daß er nach dem Knnstaus-drncke „ans denselben zu stehen kam".
Sobald dieß geschehen war, trat er voll Zuversicht in seinBoot und ruderte nach dem Landungsplätze.
„Ei, Signor Capitano," rief Vito Viti seinem neuen Schütz-linge, sobald dieser de» Fuß an's Land setzte, mit voller Herzlichkeitentgegen, „wir rechneten zuversichtlich ans das Vergnügen, Euch hierin unserem Hafen und gleichsam in unserem Busen anfznnehmen.Wie pfiffig Ihr heute Morgen diesen Sanscülotten angeführthabt! Ja, ja, selbst unserem Colombo zum Trotz muß man's sagen,die Engländer sind eine große Nation und wie für den Ocean gebo-ren! Der Viccstatthalter erzählte mir Vieles von Eurer berühmtenAdmirali», der Elisabetta und von der spanischen Armada — dannhattet Ihr auch Euren Nelsoni, und jetzt haben wir unseren Smees!"
Naonl nahm diese Komplimente, welche ebensogut seiner Na-tion als seiner eigenen Persönlichkeit galten, sehr freundlich ans,schüttelte dem Podesta mit geziemender Herzlichkeit und Herab-lassung die Hand, und spielte den großen Mann, als ob er vonKindheit ans an diese Art von Weihrauch gewohnt wäre. Wie esseiner öffentlichen Stellung sowohl, als seinem Charakter geziemte,machte er dem Andern den Vorschlag, den höheren Behörden derInsel unverzüglich seine Aufwartung zu mache».
„König Georg, mein Herr und Gebieter," fuhr Raoul fort,während er mit Vito Viti vom Quai aus nach dem Palaste desViccstatthalters hinging, „hält sehr streng auf diesen Punkt undhat uns Allen seine besonderen Befehle hierüber gegeben. ,Betretetnie den Hafen eines meiner Alliirten, Smeet/ so sprach er, als ichmich das letzte Mal bei ihm verabschiedete, ,ohne Euch sogleich