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Raoul stand in athemloser Erwartung, und beobachtete denLugger, begierig, was derselbe jetzt vornehmen wurde.
Jthuel hatte, wie es schien, durchaus keine Eile, sich selbst zukompromittireu, denn das Signal war nun schon mehrere Minutenam Bord der Fregatte aufgesteckt, und immer noch auf demLugger kein Zeichen von Vorbereitung zu einer Antwort zu ent-decken. Endlich gcriethen die Fallen auf dem Irrwische in Be-wegung, und drei schöne, stattliche Flaggen stiege» am Ende derBratspillraa empor, welche man bei ruhigem Wetter fast immeraushängen ließ.
Was das Signal zu bedeuten hatte, konnte Ravnl nicht er-kennen, denn er war zwar mit allen de» Signalen versehen, ver-möge welcher gr mit den Kriegsschiffen seiner eigenen Nation ver-kehren konnte: ihm aber auch diejenigen zu verschaffen, welche zueiner Commnnication mit dem Feinde erforderlich gewesen wären,hatte natürlich die Kräfte des Direktoriums überstiege».
Jthucls Erfindsamkeit hatte übrigens in dem vorliegenden Falledem Mangel abzuhelfen gewußt. So lange er noch am Bord derProserpina — demselben Schiffe, von dem der Lugger jetzt bedrohtwar — diente, hatte er gesehen, wie die Fregatte mit einem eng-lischen Kaper, auch einem Lugger — neben einem oder zwei anderendas einzige Fahrzeug dieser Bauart, welches von England ausge-laufen — zusammengetroffcn war, und sein scharfbeobachtendes Augehatte sich die Flaggen, welche jener Lugger damals aufgesteckt, wohlgemerkt. Da mau nun von der Mannschaft eines Kapers keinegroße Gewandtheit oder selbst Genauigkeit im Gebrauche von Sig-nalen erwarten konnte, so hatte er beschlossen, dieselbe Nummeraufzustecken, mochte dann auch daraus folgen, was da wollte.
Wäre er ans dem Quarterdecke der Fregatte gestanden, so hätteer ans Kapitän Cuffe's Verwünschungen abnehmen können, wie seineList in so weit gelungen war, daß dieser Offizier seine unverständ-liche Antwort eher der Unwissenheit als einer betrügerischen Ab-