der den Bemerkungen seines Gefährten nur wenig Aufmerksamkeitschenkte, „wenn er nur einen oder zwei Striche tiefer im Wasserginge; übrigens, L-tou-ell" — denn so klang der Name des An-dern nach seiner Aussprache — „kann ich's nicht leiden, wenndie Eroberung einer Prise nicht anch mit etwas öclat in Angriffund Bertheidignng vor sich geht."
„Ei," meinte Jthnel, „meiner Ansicht nach sind die kürzestenSchlachten immer auch die profitabelsten und angenehmsten, und derergötzlichste Sieg ist der, welcher am meisten Prisengeld abwirft.Dem mag übrigens sein, wie ihm wolle, so kümmere ich michbei dieser Brigg wenig darum, was Ihr auch mit ihr beschließenmögt, da sie doch nur ein österreichisches Fahrzeug ist. Wär's einEngländer, da wollte ich eigenhändig ein Boot bemannen, undihn aus dem Hafen bngsiren, nur um das Vergnügen zu haben,den Burschen verbrennen zu können. — Englische Schiffe gebengar ein lustiges Feuer!"
„Das hieße fremdes Eigenthum und vielleicht gar Mcnschen-blut höchst nutzlos vergeuden, und würde uns in keinem FalleGutes bringen, Etouell."
„Meinetwegen — den verdammten Engländern würde es aberSchaden verursachen, und das zählt nach meiner Rechnung anchfür Etwas. Nelson nahm's mit dem Verbrennen eurer Schiffe amNil nicht so übertrieben genau, Mr. Rnle —"
„lonnerre! warum kommst du nur immer mit diesem un-glückseligen Nil?'— Jst's nicht genug, daß wir geschlagen —entehrt — vernichtet worden sind — muß ein Freund uns anchnoch ewig daran erinnern?"
„Ihr vergesst, Mr. Rnle, daß ich damals ein Feind war,"erwiederte Jthnel mit grimmigem Grinsen. „Wenn Ihr Euch dieMühe nehmen und meinen Rücken untersuchen wollt, so werdet Ihrnoch die Spuren der Peitschenhiebe erkennen, die mir mein Kapitändafür aufzählen ließ, daß ich ihm sagte, es sei wider meine Natur,