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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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fragte zuerst Benedctta, ob sic noch ein besonderes Zimmer besitze,und winkte dann Jthnel und dem Dolmetscher, ihm dahin zufolgen, indem er selbst in Begleitung des Podesta voranging. So-bald die Vier die übrige Gesellschaft verlassen und sich in demerwähnte» Zimmer versammelt hatten, wurde die Thnre abge-schlossen, und die beiden Toskaner rückten jetzt auf einmal mitihrer wahren Absicht an's Licht.

Herr Amerikaner," begann der Vicestatthalter;zwischen Len-ken, die sich im Voraus verstehen, bedarf cs nur weniger Worte.Dieß hier ist eine Sprache, die ans der ganzen Welt bekanntist, und ich lege sie Euch so deutlich als möglich vor, damit wiruns nicht mißverstehen mögen."

Nun das ist allerdings ziemlich dentlich," rief Jthnel -zwei vier sechs acht zehn schimmernde Goldstückexeecliini, wie Jhr's in diesem Theile der Welt seqnins, wieman's in England nennt. Was habe ich denn getha», SignorSquire, oder was soll ich vielmehr thnn, um diese zwanzig Dol-lars zu gewinnen? Nennt Eure Bedingungen; dieses Hintermberg-halten ist ganz gegen meine Natur."

Ihr sollt die Wahrheit sagen. Wir vermnthen, daß derLugger ein französisches Schiff ist, und wenn Ihr uns die Beweisehiervon in die Hände liefert, so werdet Ihr nns zn Freundengewinnen und cs soll Euer Schade nicht sein."

Andrea Barrofaldi wußte nur wenig von Amerika und denAmerikanern; aber die in Europa so allgemein verbreitete Meinungwar auch die seine: daß nämlich das Gold die größte Gottheit sei,die in jenem Welttheile verehrt werde, und daß er also nichts znthnn habe, als einen angemessenen Bestechnngspreis zn bieten, umeinen Mann von Jthnels Charakter zn erkaufen. Ans seinem eige-nen Eilande hätte er allerdings mit zehn Zechinen jeden Matrosendes.Hafens bestecken und zn jeder beliebigen Handlung ein offen-bares Verbrechen höchstens ausgenommen verleiten können. Der