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„Wir werden Alles, was uns der Amerikaner erzählen will,mit Vergnügen anhören."
Jthuel war ziemlich unentschlossen, ob er weiter gehen sollteoder nicht. Er nahm einen frischen Zug ans der Flasche, und dießerwärmte sein Herz dermaßen, daß er vollends herausplahen mußte.
„Nun, sie haben auch noch Schimpf auf das Unrecht gehäuft.Es ist schon schlimm genug, wenn man einem Menschen unrechtthut; wenn man ihn aber obendrein noch beschimpft, dann mußteEiner doch wenig Zunder in seinem Wesen haben, wenn er nichtendlich einmal Feuer fingest^
„Ja, wer den Schaden hat, darf für den Schimpf nicht sorgen,"bemerkte der philosophische Mcestatthalter. „Das ist auch bei unseremVaterlande nur allzusehr der Fall, mein würdigerNachbarVito Viti."
„Ich glaube, die Engländer behandeln alle Menschen gleichschlecht, mag's mm in Italien oder in Ameriky geschehen," dennso sprach Jthuel das letztere Wort ans, trotzdem, daß er schonmehrere Jahre in der mittelländischen See und in deren Nachbar-schaft gekreuzt hatte. „Was ich aber am härtesten zu tragenfand, war, daß sie beständig wegen meiner Sprache und Manie-ren ihr Takelwerk gegen mich losließen und mich immer meinerAankee-Reden und Jankee-Sitte» halber verspotteten, während siebehaupteten, der Leib, von dem alles Das abstamme, sei doch einenglischer Leib, und so machten sie fort von einem Tag zum an-dern, während stets wieder ein neuer Feind sein Feuer auf diesenmeinen Leib abgab. Nun wird aber bei uns in Ameriky allgemeinangenommen, Squire, daß wir von Allen bei weitem das besteEnglisch reden, und ich bin gewiß, daß Keiner von uns das Wort,Schwein' wie,Wein', .Anker' wie.Hanker' oder.Stoß' wie,Oß'aussprechen würde. — Was denkt man denn in diesem Theileder Welt von der Sache, Signor Squire?"
„Wir sind für Eure Sprache nicht die besten Kritiker, aber
*) D. h. mich auslachtm.
D. U.