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ist, wie das (einige, kann die Mysterien einer uralten, tiefsinni-gen Religion nicht wohl begreifen."
„Civilisirt! ich glaube, die Haare würden euch in diesem Theileder Welt zu Berge stehen, wenn ihr einen solchen Grad von Ci-vilisation anfwcisen müßtet, wie ihn bei uns die kleinsten Kinderbesitzen, doch das Schwatzen hilft ja doch zu nichts, und solaßt uns lieber trinken!"
Andrea bemerkte in der That, daß bei dem Schwatzen nichtviel herauskam, besonders da Filippo sogar den Amerikaner zu-letzt nicht recht verstanden zu haben schien; er war deßhalb selbstgeneigt, den Gedanken an eine Dissertation über „Religion, Ge-setze und Sitten" anfzugebcn, und lieber gleich zu dem Gegen-stände überzngehen, der ihn eigentlich hierher geführt hatte.
„Dieser Amerikaner ist also, wie es scheint, ein Diener desKönigs von England," fuhr er mit gleichgültiger Miene fort; „icherinnere mich, gehört zu haben, daß zwischen seinem Lande unddem der Engländer ein Krieg bestand, in welchem die Franzosenden Amerikanern in ihrem Streben nach NationalunabhängigkeitBeistand leisteten. Worin diese Unabhängigkeit besteht, weiß ichnicht: wahrscheinlich ist das Volk in der neuen Welt noch immergenöthigt, Matrosen herbeizuschaffen, die dann in der Marineihrer früheren Herren Dienste leisten müssen."
Jthuels Muskeln begannen zu zucken und ein Ausdruck tieferBitterkeit verfinsterte sein Gesicht. Dann lächelte er halb spöt-tisch und machte seinen Gefühlen in Worten Luft.
„Vielleicht mögt Ihr recht haben, Signore; vielleicht ist dießdie eigentliche Wahrheit an der Sache. Die Engländer pressenunsere Leute nicht anders, als ob sie das beste Recht von der Weltdazu hätten. Im Ganzen mögen wir wirklich auch jenen Herrendienen, und Alles, was wir zu Haus über Unabhängigkeit sprechenund denken, ist gerade nur so viel, als wenn das Pulver auf derZündpfanne aufbrennt. Trotzdem gibt's aber doch auch Leute unter