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blick ging die Thüre auf und ein Mann zeigte sich auf der Schwelle.Es war jetzt zu spät, »m ein Eindringen desselben zu verhindern,und das Erstaunen über die Erscheinung des neuen Ankömmlings hieltalle Anwesenden eine Minute lang in tiefem Schweigen gefesselt.
Der Mann, der, seinem Gehöre folgend, auf diese Art Bene-detta's Allerheiligstes betreten hatte, war Niemand anders alsJthnel Bolt, der amerikanische Matrose, dessen wir im Eingängedieses Kapitels bereits gedacht haben. Er war von einem Ge-nueser begleitet, der ihm in der gedoppelten Eigenschaft einesDolmetschers und wackern Zechgenossen folgte.
Damit übrigens der Leser den Mann, von dem sich's hierhandelt, besser kennen lernen möge, wird es wohl nöthig sein,eine kleine Abschweifung zu machen, und ihm eine kurze Skizzeder Geschichte, so wie der Persönlichkeit und der Eigenthümlich-keiten des erstgenannten Individuums zu entwerfen.
Jthnel Bolt war in demjenigen Theile der Vereinigten Staa-ten geboren, den man gewöhnlich nur den Granitstaat") nennt.Wenn er auch nicht geradezu und durchaus aus der fraglichenSteingattnng geformt schien, so war doch ein solcher Mangel anden gewöhnlichen Symptomen von Gefühl an ihm zu bemerken,daß viele seiner Bekannten, besonders seine französischen Freunde,sich zu der Behauptung verleiten ließen, er trage ein gut Theilmehr Marmor in seiner Brust, als dem Menschen für gewöhnlichvon diesem Materiale zum Antheil beschicken sei.
Die Umrisse seiner Gestalt verriethen einen kräftigen Körper-bau, nur fehlte es derselben gänzlich an allem anssüllenden Stoffe.Bei ihm war das Knochensystem vorherrschend; dann kamen zunächstseine Sehnen in Betracht, und auch was Muskeln betraf, war derMann nicht leer ausgegangen, nur waren diese Letzteren ans eineWeise vertheilt, daß er, von welcher Seite man ihn auch sehenmochte, nichts als Ecken und Winkel darbot. Selbst Daumen und
') So wird die Provinz New-Hampshire unter deq> Volke genannt. D. U.