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sen? Hier ist mein letztes — es steht Euch und Seiner kaiserli-chen Hoheit, dem Großherzog, vollkommen zu Diensten."
„Ich schmeichle mir, Signor Capitano, mir über England,freilich nur mit Hilfe von Büchern, so viele Kenntnisse gesammeltzu haben, um eine Fälschung im Verlaufe der kürzesten Unterre-dung zu entdecken, wenn ich Euch überhaupt für fähig haltenkönnte, in einem so unwürdigen Charakter anftrcten zu wollen.Wir Bücherwürmer," fuhr Andrea Barrofaldi fort, und warf da-bei einen trinmphirenden Blick auf seinen Nachbar, denn er hofftejetzt, dem Podesta einen glänzenden Beweis von den praktischenVorzügen der Gelehrsamkeit — einem Thema, das oft zwischenihnen verhandelt worden war — zu geben, „wir Bücherwürmerpflegen solche Kleinigkeiten auf unsere eigene Weise abznmachcn,und wenn Ihr geneigt seid, mit mir in ein kurzes Gespräch überEngland, seine Sprache, Sitte» und Gesetze einzugeheu, so wirddiese Frage bald genug erledigt sein."
„Ihr könnt über mich verfügen, Signore; nichts würde mirgrößeres Vergnügen machen, als einige Minuten über diese kleineInsel zu verplaudern. Sie ist zwar nicht groß und nur von un-tergeordnetem Werthe; doch ist sie einmal mein Vaterland undgilt als solches viel in meinen Augen."
«Das ist natürlich. Und nun, Signor Capitano," fuhr An-drea fort, und warf noch einen Blick auf den Podesta, um sich zuüberzeuge», ob dieser auch zuhöre, „wollt Ihr die Güte haben,mir zu erklären, welche Regierung dieses England bksitzt — obeine monarchische, aristokratische oder demokratische?"
„l'esle! — das ist nicht so leicht zu beantworten. Wir habeneinen König, aber auch mächtige Lords, und selbst an einer Demo-kratie fehlt es nicht, die uns zuweilen genug zu schaffen macht.Eure Frage könnte einen Philosophen in Verlegenheit bringen,Signor Vicestatthalter."
„Das mag allerdings wahr sein, Nachbar Vito Viti, denn