26
und Schlimmes witternden Zuschauern, welche sich seit dem Angen-blicke, da die Absicht des Luggers, in die Bai hereinzustenern,bekannt geworden — im Hafen und in dessen Nähe versammelthatten, blieben Ghita und 'Maso allein am Strande zurück, nach-dem das Schiff vor Anker gegangen war. Der Lugger war vonden Beamten, welche das Qnarantaine-Gesetz — diesen mächtigen,physischen wie moralischen Popanz des mittelländischen Meeres —aufrecht zu erhalten hatten, laut angernfen und die vorgelegtenFragen ans eine Art beantwortet worden, welche für den Augen-blick alle weiteren Zweifel beseitigte.
„Woher kommt Ihr?" lautete die Frage, welche im italieni-schen Provinzialdialekt gestellt wurde.
„Aus England, mit Berührung von Lissabon und Gibraltar,"lautete die Antwort, welche glücklicherweise lauter Orte enthielt,welche, was die Pest betraf, von jedem Verdachte frei waren undeben damals sehr günstige Gcsnndheitstabellen aufzuweisen hatten.
Nur der Name des Fahrzeugs schien von der Art, daß sichalle Kenner der englischen Sprache, deren Porto Ferrajo sich rüh-men konnte, vergeblich die Köpfe darüber zerbrachen. Er war zwarvon einem der an Bord Befindlichen deutlich genug angegebenworden; aber das Qnarantainc-Personal hatte aus seine Frage:
„Lome cbiamate il vostro bsstimento?"*)immer wieder und zu drei verschiedenen Malen die Antwort erhalten:
,,'kiie >Vin§ niui tVinx."
„Lome?"
„Ibe Mnx sink Mnx."
Eine lange Pause folgte; die Beamten steckten die Köpfe zu-sammen, um vorerst die Worte, die sic gehört, mit denen, wieihre Gefährten sie vernommen, zu vergleichen, und dann einen Ein-wohner, welcher das Englische zu verstehen vorgab, dessen Kennt-niß aber nur so weit reichte, als dieß bei einem Sprachkundigen
') Wik nennt ihr euer Fahrzeug?
D. U.