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14 (1853) Der Irrwisch oder der Kaper : ein See-Roman
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wendete er plötzlich, und schaute jetzt geradezu gegen die Stadt.Er war übrigens nunmehr den westlichen Klippen so nahe gekom-men, daß diese ihm das bischen Wind, welches in ihrer Richtungwehte, jetzt gänzlich entzogen, und nachdem er seine Segel noch einehalbe Stunde offen gehalten, wurden sie plötzlich an die Raaengehißt, und der Lugger ging ^inf der kleinen Rhede vor Anker.

Zweites Kapitel.

Ein paar französ'sche Phrasen daö war Alles,Was er gelernt für seine ferne Reise:

Und so, gehorsam seines Herrn Befehlen,

Versucht der Junge denn die fremde Weise.

Cowper.

Es war mittlerweile beinahe völlig dunkel geworden, und dieMenge, welche nunmehr ihre müssige Neugierde befriedigt hatte,begann sich allmählig zu zerstreuen. Signor Viti blieb bis zu-letzt, denn in solchen unruhigen Zeiten, das fühlte er wohl, for-derte die Pflicht von ihm, ans seiner Hut zu sein; bei all' seinergeräuschvollen Thätigkcit war cs aber seiner Wachsamkeit den-noch entgangen und auch seine emsig fortgesetzten Beobachtun-gen wollten ihm nichts davon entdecken daß der Fremdling,der mit so vieler Zuversicht in die Bai hereingcstencrt war, sei-nen Ankerplatz ans einem Punkt gewählt hatte, wo nicht eineeinzige Kugel von den Batterien ihn erreichen konnte, währender selbst, wenn er anders zu Feindseligkeiten geneigt gewesenwäre, den ganzen kleinen Hasen hätte bestreichen können. Dasmachte aber Vito Viti war zwar ein enthusiastischer Verehrer,aber nichts weniger als ausübender Kenner der Schießknnst, undmochte sich nicht gerne mit der Wirkung von Kugeln befassen,de» einzigen Fall ausgenommen, wenn dieselbe nicht ans ihn selbst,sondern auf Andere berechnet war.

Von all' den neugierigen, zum Theil wohl auch ängstlichen